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Seen in Spanien - Wissenswertes zu Spaniens Geographie

Spanien – diese iberische Halbinsel blickt historisch auf eine der bedeutendsten, geologischen Entstehungszeit zurück. Während der Tertiärzeit veränderte sich die Erdoberfläche und es bildeten sich durch Verschiebungen sieben Kontinentalplatten (pazifische, antarktische, nord- und südamerikanische, afrikanische, eurasische und australische Platte). Die himalajisch-alpin-tektonische Veränderung beeinflusste das Land und es entstand eine vielfältige Landschaftsstruktur, mit einigen sehenswürdigen Seen.

Spanien ist eine Reise wert.
Spanien ist eine Reise wert.

Spanien ist eine Erbmonarchie

  • Spanien liegt, als größtes Land der iberischen Halbinsel, zwischen Nordafrika und dem südwestlichen Europa, wo es, nordöstlich seines Landes, mit dem Gebirgszug „Pyrenäen“ direkt an Frankreich und Andorra (Kleinstaat) grenzt.  Beachtenswert ist dabei die etwa 1700 Einwohner starke katalanische Gemeinde Llivia, etwa 1223 m hoch in den Pyrenäen, die zwar teilweise auf französischem Gebiet liegt, dennoch politisch zu Spanien zählt (Exklave).
  • Südöstlich umgeben vom Mittelmeer und südwestlich vom Atlantik grenzt die Straße von Gibraltar das spanische Andalusien von Marokko. Weiter südöstlich blickend, trennt das etwa 50 km breite Alboränmeer, die andalusische Küste vom nordafrikanischen Algerien. Weiter östlich, im Mittelmeer, Richtung Andorra/Frankreich, befinden sich die bekannten Balearen-Inseln Ibiza, Mallorca und Menorca.
  • Als westlich angrenzender Staat, trennt Portugal (Hauptstadt Lissabon) das Königreich Spanien vom Atlantik. Zu erwähnen sind noch die Kanarischen Inseln, die sich im südöstlichen, zentralen Atlantik befinden und mit 17 autonomen Gemeinden zu Spanien gehören. Das Kap „Punta Estaca de Bares“ im nordwestlichen Galicien (Galica), bildet den nördlichsten Landstrich Spaniens. Nordöstlich weiter folgend bildet der Golf von Biskaya die weitere Küstenregion Spaniens bei Asturia, Cantabria, Basqe Country, Navarre, Aragon und Catalonia.

Hinweis: Spanien zählt politisch als parlamentarische Erbmonarchie. Das bedeutet, dass gemäß der Verfassung der Einfluss des Königs auf Staatsgeschäfte beschränkt ist.

Spanien ist eine Sehenswürdigkeit

  • Spaniens Landschaftsbild ist durch die tertiäre Entstehungszeit stark geprägt. Die Pyrenäen, das Kantabrische Gebirge, die betisch Kordillere, die Sierra Morena, das iberische Gebirge, als auch das Guadalquivir- und Ebrobecken geben davon ebenso Zeugnis, wie das Kastilische Scheidegebirge, die zwei Mesetas (200.000 km² kastilisches Hochland /Zentrum der Halbinsel) und die Berge von Toledo. Spanien zieht sich über 505.955 km² hin und fällt damit unter die fünfzig größten Weltländer.
  • Die Klimazonen Spaniens, zwischen dem 36 und 43. Breitengrad (nördlich), beeinflusst ein relativ variables Klima zwischen gemäßigtem Ozean und stärkerem mediterranen Kontinentalklima. Dadurch erklärt sich im Norden eine eher feucht-warme Temperatur, mit vielen Bergwäldern und eine südlich gelegene Mittelmeer-Trockenheit. Schon das Klima weist auf die sehr unterschiedliche, geografische Vielfalt des Landes hin. Betrachtet man die Höhe über dem Meeresspiegel, lässt sich nur der Durchschnitt von 660 m festhalten, was durchaus dem Doppelten des europäischen Durchschnitts entspricht. Auf Teneriffa z. B. misst der höchste Gipfel 3.718 m.

Spaniens Seen verzaubern die Landschaft

  • Das Land wird nicht nur durch herrliche Seen verzaubert, sondern ebenso durch seine unterschiedlichen Küstenregionen, Hochebenen (kastilische Meseta) und den Gebirgsketten Kantabrischen Gebirge, Galicischen Gebirgsstock, die Pyrenäen, Sierra Morena  und das Katalonische Bergland. Zu den größten Seen Spaniens zählen die Yesa-Talsperre (spanische Vorpyrenäen), Llac de Banyoles (Katalonien), - Lago de Sanabria (Gletschersee in Kastilien-Leon) und Embalse del Ebro (künstlicher See/Zentralspanien).
  • Der Lago de Sanabria zählt mit 3,48 m² zu Spaniens größten und vor allem natürlichen Seen. Zu finden ist dieser See in der autonomen, historisch bestechenden Gemeinderegion von Kastilien-Leon (Hauptstadt Zamora). Der Fluss „Rio Segundera“ ist der wichtigste Zufluss und als ausfließender muss der „Rio Trefacio" genannt werden. Seit 1978 entstand in dieser Gegend der Nationalpark „Parque Natural del Lago de Sanabria y Alrededores“. Eine der größten und nah gelegenen Städte ist „San Martín de Castañeda“.
  • Zu Spaniens bedeutendsten Tourismus-Seen zählt der See von Banyoles, der „Estany de Banyoles“, der leider 1998 in negative Schlagzeilen geriet, weil durch ein versunkenes Ausflugsboot 22 Touristen starben. Dieser See, im Nordosten Kataloniens, zieht dennoch viele Touristen an, da er als großes Wassersportgebiet beliebt ist. Genau liegt der See in der Gegend um „Comarca Pla de l’Estany“, der katalonischen Provinz Girona. Er ist etwas 750 m breit und 2.100 m lang.
  • Der Fluss Aragon wird zu einem 2089 ha großen Seen in den Vorpyrenäen gestaut. Der Yesa-Talsperre, benannt nach dem Ort Yesa in Region Navarra (aragonesischen Provinz Saragossa) 1959 entstand eine 74 m hohe Staumauer, so dass der 18 km lange Stausee mit 450 m³ Volumen entstehen konnte.
  • Im Norden Spaniens, in Asturien, liegt der Ort „Covadonga“. Dieser Ort gehört zum spanischen Jakobsweg Camino de la Costa, im Herzen des ältesten Nationalparks Spanien. Um die Seen in Covadonga ranken sich manche mystischen Sagen, was bei der faszinierenden Lage, umgeben von kurvigen Wegen durchaus verständlich ist. Dem Enol-See, umgeben von grünen Flächen, folgt wenige Kilometer weiter der farbenumspielte Ercina See. Spanien ist sicher eine Reise wert.
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