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Scottoiler - Einbau selber vornehmen

Der Scottoiler ist ein raffiniertes Zusatzteil, dass die Kette Ihres Motorrades während der Fahrt fettet und so den Verschleiß der Kette minimiert. Den Einbau können Sie leicht selber vornehmen.

Schützen Sie die Kette durch Automatikschmierung.
Schützen Sie die Kette durch Automatikschmierung.

Was Sie benötigen:

  • Scottoiler
  • Einbauhilfe des Herstellers
  • übliches Bordwerkzeug
  • Kabelbinder

Alles über den Scottoiler

Alles, was Sie im Detail über den Scottoiler und seinen Einbau wissen wollen, können Sie der Website des   Herstellers entnehmen. Hier finden Sie alles, was Sie zum Einbau und zum Betrieb wissen müssen.

  • Der Scottoiler ist ein TÜV-geprüftes Zubehörteil, das nicht in die Papiere eingetragen werden muss, aber kann. Falls Sie diese Bestätigung nicht immer dabei haben wollen, sollten Sie das Teil beim nächsten Prüftermin eintragen lassen.
  • Die Schmierung der Kette erfolgt beim V-System einfach über den Unterdruck eines Zylinders und die Schwerkraft und beim E-System über eine elektromagnetische Pumpe und ein Regelventil.
  • Der Einbau jedes Scottoilers untergliedert sich in die Schritte Behälter einbauen, Düse installieren, Leitungen verlegen, Anschließen und Durchflussmenge regulieren.

Einbau der automatischen Kettenschmierung

Suchen Sie unter dem Menüpunkt der Homepage "Service" "Nach Hersteller" Ihr Motorrad heraus und den Typ des Scottoilers, den Sie einbauen wollen.

  1. Im ersten Schritt geht es darum, den Ölbehälter zu platzieren. Das RMV (Reservoir mit Ventil) für das V-System muss waagerecht angebracht werden. Häufig wird es unter einem Sitz montiert oder mit einem Halter, der dem Scottoiler-Kit beigefügt ist, außen sichtbar angebaut. Das REP (Reservoir mit Pumpe) für das E-System kann auch senkrecht angebracht sein. Sowohl RMV als auch REP müssen so eingebaut werden, dass Sie noch Öl nachfüllen und bei Bedarf entlüften können. Außerdem sollten Sie die Einheiten nicht unmittelbar am Auspuff einbauen und sie so der Wärme aussetzen..
  2. Der beste Austrittpunkt des Öls ist die Außenseite des Kettenrades ungefähr in der Position, die der kleine Zeiger der Uhr zwischen 5 und 7 Uhr einnimmt. Die Düse soll mit der schrägen Seite nach außen am Kettenblatt anliegen. Achtung: Sie darf nicht gegen Bolzen oder Vertiefungen stoßen und soll nicht die Kette berühren! Lassen Sie das Öl nicht an einer anderen Stelle auf die Kette tropfen, weil dieses sonst das Motorrad verschmutzt und auch auf die Reifen gelangen könnte. Befestigen Sie die mithilfe der Spenderplatte an der Radachse, der Schwinge oder am Kettenschutz.
  3. Suchen Sie nun einen Weg von der Düse zum Reservoir (REP/RMV), bei dem Sie bewegliche Teile meiden und darauf achten, dass diese nicht vom Schlauch behindert werden oder diesen durchscheuern können. Vermeiden Sie die Nähe vom heißen Auspuff und Motor. An kritischen Stellen müssen Sie den Förderschlauch in einem Förderschlauchkanal verlegen, der dem Scottoiler-Kit beigefügt ist und angeklebt wird.
  4. Beim V-System müssen Sie nun den Förderschlauch mit dem Reservoir verbinden und dieses mit dem Unterdruckschlauch am Einlasskanal eines Zylinders über ein T-Stück verbinden. Den dazu benötigten Unterdruckschlauch müssen Sie ähnlich wie den Förderschlauch verlegen. Beim E-System müssen Sie den Förderschlauch mit dem Regelventil verbinden, dieses an die Batterie anschließen und die Steuereinheit mit Display am Lenker montieren. Folgen Sie beim Verlegen einfach anderen Kabeln, das ist am einfachsten, und verwenden Sie Kabelbinder. Befüllen Sie das PEP, entlüften die Pumpe und schließen nun das Regelventil an.
  5. Die Einstellung der Durchflussgeschwindigkeit wird beim E-System über das Display am Lenker vorgenommen und sollte im "Fahrmodus" am Display auf einen Tropfen alle 60-70 Sekunden eingestellt werden. Beim V-System erfolgt die Einstellung über ein Einstellrad bei laufendem Motor. Auch hier sollte es je Minute einen Tropfen geben.

Sie bekommen alles wesentlichen Komponenten des Scottoilersystems einzeln nachzukaufen und können das System auch jederzeit abbauen und bei einem anderen Motorrad einbauen.

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