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Schwitzen Sie nachts? - So können Sie Abhilfe schaffen

Gerade in den Sommermonaten ist es besonders schlimm: Sie schwitzen nachts, und das so sehr, dass oft Ihr Bett morgens ganz nass ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Sie überprüfen können, um sich nicht zu sehr in der Nacht abzuschwitzen.

Starkes nächtliches Schwitzen muss nicht sein.
Starkes nächtliches Schwitzen muss nicht sein.

Was Sie benötigen:

  • Pfefferminztee
  • Kamillentee
  • wenig Nachtwäsche
  • Frischluft

Nächtliches Schwitzen ist oft sehr unangenehm. Man wird des Öfteren wach und der Schlaf wird kontinuierlich unterbrochen. Am nächsten Morgen ist man total gerädert und die Betten sind völlig durchnässt. Dies schadet Ihrer Leistungsfähigkeit tagsüber und Ihrer Gesundheit obendrein. Was aber können Sie dagegen tun?

Schwitzen im Bett muss nicht sein

  • Schwitzen im Bett muss nicht sein - außer Sie haben gerade viel Spaß mit Ihrem Partner. Aber nun Spaß beiseite. Was können die Ursachen für Ihr Schwitzen in der Nacht sein? Hyperhidrose, wie das übermäßige Schwitzen in der Nacht auch genannt wird, ist ein Leiden, an dem von rund 2.000 befragten Menschen über 41%  betroffen sind.
  • Dabei wird zwischen normalem Schwitzen und krankheitsbedingtem Schwitzen unterschieden. Natürlich verliert jeder Mensch in der Nacht Schweiß über seine Schweißdrüsen.
  • Wenn Sie also trotz angepasster Bettwäsche und optimaler Zimmertemperatur so übermäßig schwitzen, dass Sie Ihre Bettwäsche anschließend wechseln müssen, leiden Sie mit ziemlicher Sicherheit an nächtlicher Hyperhidrose.
  • Begleiterscheinungen von nächtlicher Hyperhidrose können sein, dass Sie täglich und nicht nur manchesmal nachts übermäßig schwitzen, besonders starkes Schwitzen als junger Erwachsener und mehrmaliges Umziehen der Nachtkleidung.
  • Ursachen für das Schwitzen in der Nacht können sein: Konstante Schweißproduktion ohne eine erkennbare medizinische Ursache (idiopathische Hyperhidrose), die berühmten Wechseljahre, die das nächtliche Schwitzen gerade bei Frauen auslösen, bakterielle Infektionen, wie eine Knochenhautentzündung oder Herzbeutelentzündung, aber auch eine HIV-Infektion und Abszesse, Krebs (hier tritt es oft als Symptom auf, wenn der Krebs noch nicht bemerkt wurde, beispielsweise Lymphdrüsenkrebs), Hypoglykämie - eine Unterzuckerung des Körpers, Hormonstörungen oder bestimmte Medikamente, beispielsweise Antidepressiva und auch Schwangerschaft. Alle diese Ursachen können Ihre nächtlichen Schweißausbrüche auslösen.

Nachts die Hyperhidrose vermeiden

  • Auch wenn es nicht besonders aufregend klingt: Überprüfen Sie Ihre Zimmertemperatur. Sie sollte nachts nicht mehr als 16 bis 18 Grad haben.
  • Vermeiden Sie Biberbettwäsche und aufgeraute Mikrofaserbettwäsche, die besonders wärmt. Ideal ist dünn gekämmte Baumwolle oder auch Satin, welches wegen des Rutschens der Bettwäsche aber nicht von jedem gern gemocht wird.
  • Ziehen Sie nur wenig Nachtwäsche an, ein Slip genügt auch schon im Bett.
  • Vermeiden Sie Wasserbetten mit Heizung oder stellen Sie, wenn möglich die Temperatur auf höchstens 20°C ein.
  • Öffnen Sie, wenn es geht, in der Nacht das Fenster ganz, aber zur Not geht das Kippen des Fensters auch. Geht das Öffnen des Fensters nicht, vielleicht wegen Lärm, dann lassen Sie die Schlafzimmertüre auf und öffnen das Fenster im anschließenden Raum, um Frischluft in den Raum zu lassen - auch im Winter. Die verbrauchte Luft und die Körperausdünstungen müssen durch frische Luft ausgetauscht werden.
  • Essen Sie am Abend nichts, was Sie nachts zum Schwitzen bringt. Dazu gehört der typische fette Schweinebraten mit Knödeln. Solches Essen belastet Sie sehr, und wenn riesige Mengen an Fett verarbeitet werden müssen, kann Ihr Körper schon mal ins Schwitzen kommen.
  • Trinken Sie abends je eine Tasse Pfefferminztee, der kühlt und eine Tasse Kamillentee, dieser wirkt beruhigend.
  • Während der Wechseljahre könnte eine Hormonkur mit Progestin helfen, welches Ihnen Ihr Arzt verschreibt.
  • Halten Sie Ihr Gewicht in Grenzen. Setzen Sie sich eine Gewichtsgrenze, die Sie nie überschreiten werden. Ein Zuviel an Gewicht bringt Sie nicht nur nachts ins Schwitzen.
  • Trinken Sie abends keinen Alkohol, dieser würde das Schwitzen nur noch vermehren.
  • Treiben Sie abends keinen Sport und gehen Sie abends auch  nicht in die Sauna.
  • Ihr Abendessen sollte eine leichte, nicht zu stark gewürzte Mahlzeit sein, am besten kohlenhydratfrei. Vermeiden Sie Rohkost.
  • Versuchen Sie, Ihren Flüssigkeitsbedarf vor 19.00 Uhr gedeckt zu haben.

Weitere Autorin: Susanna Baumer

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