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Schwertfortsatz - eine Erklärung zur Anatomie

Der Schwertfortsatz ist ein Teil des Brustbeins und wird in der Fachsprache "processus xiphoideus" genannt. Er hat seinen Namen nach seiner schwertförmigen Form.

Der Schwertforsatz gehört zum Brustbein.
Der Schwertforsatz gehört zum Brustbein.

Das Brustbein - anatomischer Aufbau

  • Das Brustbein, auch "Sternum" genannt, ist ein flacher, schmaler Knochen, der sich in der Mitte des Brustkorbes befindet.
  • Es besteht aus drei Teilen. Der oberste Teil ist der sogenannte Handgriff oder auch "Manubrium sterni" genannt. Dieser ist mit dem Schlüsselbein und dem obersten Rippenpaar verbunden. Am Handgriff setzen viele Hals- und Zungenbeinmuskeln an.
  • Der zweite Teil ist der "Corpus sterni", also der Brustbeinkörper, ein platter, längs verlaufender Knochen. Hier sind die Verbindungen zu den Rippenpaaren drei bis sieben. Das zweite Rippenpaar hat seine Verbindung zwischen Handgriff und Körper.
  • Der letzte Teil des Brustbeins ist der Schwertfortsatz, der "processus xiphoideus". Hier setzen viele Brustmuskeln an.
  • Das Brustbein trägt zur Stabilität des Brustkorbes bei. Durch die Rippen-Brustbein-Gelenke bewegen sich die Rippen bei der Atmung mit. Außerdem ist der Brustkorb ein Schutz für innere Organe wie Lunge und Herz.
  • Im Bauch befinden sich viele Organe - unter anderem der Darm, der Magen, Leber und …

Der Schwertfortsatz - dort können Schmerzen auftreten

  • Bei Fibromyalgie werden zum Beispiel verschiedene sogenannte Tender points abgedrückt, um die Diagnose stellen zu können. Ein Druckpunkt befindet sich am Schwertfortsatz. Betroffene Patienten treten meist auf Druck gleich einen Schritt zurück.
  • Auch kann ein schmerzender Schwertfortsatz auf Verspannungen der Muskulatur oder aber auch eine Fehlstellung im Wirbelsäulenbereich hinweisen.
  • Auch durch ein massives Bauchmuskeltraining kann es dort zu zeitweisen Schmerzen kommen.
  • Auch gibt es das Krankheitsbild Xiphoidalgie. Dies sind Schmerzen über dem "processus xiphoideus". Diese entstehen ähnlich wie bei einem Tennisellenbogen durch massive Überbelastung. Diese Erkrankung ist völlig harmlos. Das Gelenk, das am Schwertfortsatz ansetzt, kann blockieren und auch aus diesem Grund können Schmerzen entstehen.
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