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Schweizer Berner Sennenhund - Rasseüberblick

Der Berner Sennenhund ist die bekannteste Hunderasse aus der Schweiz. Neben diesem gibt es aber auch noch den "Großen Schweizer Hund" und den "Appenzeller". Alle drei Rassen wurden ursprünglich im Alpenland als Bauernhunde gezüchtet, werden aber heute ausschließlich als Familienhunde gehalten.

Typisches Erscheinungsbild der Schweizer Sennenhunde
Typisches Erscheinungsbild der Schweizer Sennenhunde

Der Berner Sennenhund

  • Den Berner Sennenhund treffen Sie vermutlich häufig auf Spaziergängen oder in Hundeschulen. Ursprünglich wurde dieser Hund als Bewacher auf Bauernhöfen rund um die Schweizer Stadt Bern gezüchtet. Daher entstammt auch sein Name.
  • Das äußere Erscheinungsbild dieser Rasse weist die drei typischen Farben Schwarz, Weiß und Rotbraun auf. Dabei sind Rücken und Bauch komplett in Schwarz gehalten und nur die Brust, Pfoten, Schnauze mit Stirn und die Schwanzspitze dürfen weiße Abzeichen vorweisen. An Kopf und Pfoten sind zudem noch ein rotbrauner Farbstrich erlaubt.
  • Der Berner Sennenhund gehört mit einer Schulterhöhe bis zu 70 Zentimetern zu den großen und schweren Hunden. Das Gewicht kann bis zu 50 Kilogramm erreichen. Das Fell ist dicht und lang und muss regelmäßig gepflegt werden, ansonsten verfilzt es recht schnell und riecht für die menschliche Nase nicht angenehm. 
  • Als ehemaliger Haus- und Hofhund liegen ihm weder das Umherstreunen noch das Jagen auf Wild. Somit eignet sich diese Rasse nach einer soliden Grunderziehung sehr gut als Familienhund und kann fast überall ohne Leine laufen. 

Großer Schweizer Hund

  • Der große Schweizer Sennenhund wurde überall in der Schweiz gezüchtet. Auch er wurde als Hofhund eingesetzt, aber mehr noch als Hund für Hausierer und Marktleute, die den Vierbeiner als Zugkraft vor ihren Karren spannten.
  • Das optische Erscheinungsbild gleicht dem des Berner Sennenhundes, allerdings ist sein Fell kurzhaarig und somit sehr pflegeleicht.
  • Vom Wesen her ist dieser große Hund etwas lebendiger und schneller als der Vierbeiner aus Bern. Ebenso fehlt die Bereitschaft zu Unterordnung, sodass diese Hunderasse nur bedingt als Familienhund zu gebrauchen ist.
  • Auf keinen Fall eignet er sich als Stadt oder Wohnungshund. Richtig glücklich machen können Sie ihn, wenn er einen Hof oder Garten zum Bewachen bekommt und zudem noch tägliche Spaziergänge garantiert sind. 

Der Appenzeller

  • Auch der Appenzeller gehört zu den Schweizer Sennenhunden. Allerdings gehört er mit seinen 50 bis 56 Zentimetern Schulterhöhe eher zu den mittelgroßen Hunden. Aber auch er hat die typische Fellzeichnung mit den drei Farben wie seine großen Kollegen.
  • Gezüchtet wurde er als Viehtreiber, der die Herde zusammenhalten und auch bewegen sollte. Taten die Rinder nicht das, was er wollte, so zwickte er sie blitzschnell in die Fesseln und wich zudem noch geschickt den ausschlagenden Hufen aus. 
  • Somit ist klar, dass diese Rasse sehr beweglich und temperamentvoll ist. Außerdem strotzt solch ein Hund vor Selbstbewusstsein und Durchsetzungskraft, sodass eine sehr konsequente Erziehung folgen muss.
  • Dieser Hund ist nichts für Couchpotatoes oder unsportliche Menschen. Sie sollten Spaß am Hundesport oder anderen Beschäftigungen mit Ihrem Vierbeiner haben. Nur dann können Sie ein sehr glückliches und erfolgreiches Team werden.
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