Was Sie benötigen:
  • Schweißgerät

Jeder, der zum Beispiel Metall verschweißt, der weiß, dass das Material vorbereitet werden muss. Gerade wenn Sie unterschiedliche Schweißnahtarten durchführen, ist dies unerlässlich, damit die Verbindung der Materialien gewährleistet wird.

Schweißnahtarten - die Materialvoraussetzungen

  1. Bei den Schweißnahtarten beginnt es mit einer waagerechten Zusammenführung der Materialien. Dies ergibt dann die einfache I-Naht. Hier muss am Material nichts verändert werden.
  2. Als Nächstes gibt es die V-Naht. Hier muss an beiden Materialien eine Schräge so gesägt oder geschliffen sein, damit sich am unteren Ende der Materialien jeweils eine Spitze befindet.
  3. Bei der X-Naht ist an beide Materialien jeweils eine Pfeilspitze gesägt oder geschliffen.
  4. Wenn Sie Materialien zu einer T-Form zusammenschweißen wollen, gibt es einmal die Kehlnaht und die Doppelkehlnaht. Hier muss das Material keine besondere Form besitzen.

Das Zusammenfügen mit den Schweißnahtarten

  1. Bei der I-Naht werden die beiden Teile so zusammengefügt, dass ein Spalt verbleibt und dann so verschweißt.
  2. Bei der V-Naht werden die beiden Spitzen ebenfalls nicht ganz zusammengefügt und verschweißen, sodass nachher ein V entsteht.
  3. Bei der X-Naht werden die beiden Spitzen ebenfalls nicht ganz zusammenfügen und die Materialien verschweißt, sodass eine X-Form entsteht.
  4. Bei einer Kehlnaht werden die Materialien zu einem T, das auf dem Kopf steht, zusammengefügt. Das Teil, das in die Höhe ragt, wird auf einer Seite an dem unteren Material in der Ecke - oder auch Kehl genannt - über die gesamte Länge zusammengeschweißt.
  5. Bei der Doppelkehlnaht wird dies beidseitig vorgenommen.

Dies waren nur einige der vielen Schweißnahtarten, die durchgeführt werden können.Es gibt noch zahlreiche andere Arten, je nachdem, welche Anforderungen Sie stellen.