Schweißausbrüche - was tun?

Es lohnt sich, effektiv gegen lästige Schweißausbrüche vorzugehen. Es lohnt sich, effektiv gegen lästige Schweißausbrüche vorzugehen.
Wenn im Hochsommer die Temperaturen steigen, plagt sich fast jeder mit dem Problem Schwitzen. Gerade der Wechsel zwischen klimatisierten Räumen und tropischer Hitze führt zu regelrechten Schweißausbrüchen. Zwar ist Schwitzen alles andere als ungesund, doch können gerade die Begleiterscheinungen wie Körpergeruch und Schweißflecken derart unangenehm werden, dass es sich lohnt, wirkungsvolle Maßnahmen gegen Schweißausbrüche zu ergreifen.
Alexandra Forster
07.09.2010 Alexandra Forster
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Wasser und Seife
  • leichte Kost
  • Antitranspirant
  • Körperpuder
  • Deo-Tücher
  1. Wenn Sie selbst bei gemäßigten Temperaturen oder regelmäßig nachts von Schweißausbrüchen geplagt werden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Vor allem übermäßiges Schwitzen in der Nacht, d.h. so starkes Schwitzen, dass Sie Ihren Schlafanzug oder auch die Bettwäsche ein- oder mehrmals pro Nacht wechseln müssen, kann auch ein Symptom schwerwiegender Erkrankungen sein, die man abklären sollte.
  2. Trinken Sie viel! Beim Schwitzen verlieren Sie viele wichtige Mineralstoffe, die Sie mit 2 bis 3 Litern Mineralwasser oder selbstgemischter Fruchtsaftschorle pro Tag wieder zu sich nehmen können. Ansonsten riskieren Sie Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche.
  3. Verzichten Sie auf heißes, fettiges oder scharf gewürztes Essen, auf Kaffee und Alkohol. Sie werden von der Wirkung überrascht sein. Ähnlich hilfreich ist es, den Zigarettenkonsum einzuschränken.
  4. Beginnen und beenden Sie den Tag mit einer kurzen, nicht zu kühlen Dusche. Durch Wasser und Seife werden die für den Schweißgeruch zuständigen Hautbakterien in Schach gehalten. Ein Duschgel mit Antitranspirant-Wirkung kann zudem das Schwitzen am ganzen Körper einschränken, womit Sie Schweißausbrüchen vorbeugen.
  5. Benutzen Sie nach dem Waschen ein Antitranspirant. Dieses kann im Gegensatz zum Deodorant auch die Schweißbildung des Körpers effektiv mindern. Besonders wirksam, aber aufgrund ihrer Nebenwirkungen (starke Hautreizungen und Austrocknung der Haut) umstritten, sind Antitranspirants auf Aluminiumchlorid-Basis. Diese können Sie sich in der Apotheke rezeptfrei und günstig anmischen lassen oder in der Drogerie kaufen. Manche Präparate werden abends nach dem Waschen auf die Haut aufgetragen und halten dann mehrere Tage die Achseln staubtrocken.
  6. Für empfindlichere Hautstellen und die Füße eignet sich Körper- bzw. Fußpuder. Er hält die Haut angenehm trocken und hilft damit auch gegen das Wundreiben.
  7. Wenn Sie zu Schweißausbrüchen neigen, tragen Sie keine enge Kleidung oder Stoffe aus Kunstfasern wie Polyester, da diese den Körpergeruch stärker annehmen. Bevorzugen Sie leichte, fließende Kleidung aus Baumwolle, Leinen und Viskose. Sollten Sie lange Arbeitszeiten haben, zahlt sich ein Vorrat frischer Hemden im Büro schnell aus.
  8. Ein Klassiker gegen Schweißausbrüche sind Frischewasser mit hohem Alkoholgehalt, beispielsweise das Eau de Cologne. Ein paar Spritzer in die Handflächen und auf den Nacken geben und das Schwitzen wird vermindert, es kühlt und duftet angenehm.
  9. Feuchte Reinigungstücher sind ideal, um sich unterwegs frisch zu machen. Für empfindliche Haut sind alkoholfreie Tücher ideal, ansonsten können Sie spezielle Deo-Tücher, die Sie in jeder Drogerie erhalten, benutzen.
  10. Im Kampf gegen Schweißausbrüche haben sich einige Hausmittel bewährt. Waschen Sie sich täglich mit einem Sud aus wahlweise Walnussblättern, Eichenrinde oder Eichenblättern, Thymian oder Zinnkraut. Ebenso gut können Sie sich nach dem Duschen mit verdünntem Apfelessig oder Zitronensaft abreiben. Zwei Tassen Salbeitee pro Tag beugen Schweißausbrüchen ebenfalls vor.
  11. Wer zu stressbedingten Schweißausbrüchen neigt, kann diese mit den genannten Hilfsmitteln nur schwer mildern. Auf Besserung können Sie nur hoffen, wenn Sie Stress und Nervosität unter Kontrolle bekommen. Dabei helfen können regelmäßiger Sport und Entspannungsübungen.
Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.

Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.