Schweineohren für Hunde - was Sie bei Hundefutter beachten sollten
Das richtige Hundefutter zu finden, ist gar nicht so einfach, schließlich ist das Thema sehr umstritten. Der eine füttert nur Trockenfutter, der andere nur frisches Fleisch und beide sind der Meinung das einzig Wahre zu tun. Schweineohren für Hunde sind sowohl geschätzt, als auch verpönt. Wie füttert man seinen Hund richtig?
- 26.08.2010 Dorothea Stuber
- Feuchtfutter ist bei Hunden besonders beliebt, es riecht und schmeckt einfach intensiver als Trockenfutter. Trotzdem ist die Fütterung mit Feuchtfutter nicht für alle Hunderassen uneingeschränkt zu empfehlen. Halten Sie einem großen Hund wie beispielsweise eine Dogge, ist aufgrund des relativ kurzen Darmabschnittes die Gefahr von Koliken besonders groß. Durch die Gabe von Feuchtfutter wird diese Gefahr verstärkt.
- Feuchtfutter hat einen relativ hohen Wasseranteil von ca. 80 Prozent, der liegt beim Trockenfutter nur bei ca. zehn Prozent. Dementsprechend groß ist der Wasserbedarf eines Hundes, der mit Trockenfutter gefüttert wird. Stellen Sie Ihrem Hund ausreichend frisches Wasser zur Verfügung.
- Durch den hohen Wasseranteil ist der Energiegehalt im Feuchtfutter natürlich geringer und zwar ungefähr um den Faktor fünf vermindert. Das bedeutet, dass ein Hund im Verhältnis zum Trockenfutter die fünffache Menge Feuchtfutter zu sich nehmen muss, um dieselbe Kalorienmenge aufzunehmen. Aus dieser Rechnung wird deutlich, dass Nassfutter die teurere Fütterungsmethode ist.
- Schweineohren, Kauknochen, Ochsenziemer und Ähnliches stellen eine Ergänzung des täglichen Nahrungsangebotes dar, eignen sich jedoch nicht als alleiniges Hundefutter. Solche harten „Leckerlis“ dienen vor allem der Beschäftigung und fördern nebenbei die Zahngesundheit.
- Ihren Hund mit frischem Fleisch zu füttern, ist sehr kostenintensiv. Es eignet sich, wie die Schweineohren, zur Ergänzungsfütterung. Die ausschließliche Ernährung mit Fleisch führt dem Hund jedoch nicht die ausreichende Menge an Nährstoffen zu.
- Tischabfälle stellen keine gute Ernährungsgrundlage dar. Gewürzte Lebensmittel sind für Hunde schlecht verträglich, zudem können Sie so nicht überprüfen, ob ihr Tier eine ausreichende Menge an Nährstoffen zu sich nimmt. Füttern Sie Süßigkeiten, befördern Sie zudem die Kariesbildung. Das in Schokolade enthaltene Theobromin hat bei übermäßigem Verzehr eventuell sogar tödliche Auswirkungen für Ihren Hausgenossen. Schokolade sollte er also überhaupt nicht fressen.
- Für Hunde mit besonderen Bedürfnissen, werden spezielle Futtermischungen verkauft. Dazu gehören zum Beispiel Welpen, ältere Hunde oder Hunde, die viel Bewegung brauchen und deswegen einen erhöhten Energiebedarf haben. Ihnen sollten Sie das entsprechende Spezialfutter zur Verfügung stellen.
- Natürlich braucht der Vertreter einer kleinen Hunderasse weniger Futter als ein großer Hund. Dementsprechend steigen die monatlichen Futterkosten mit der Größe des Hundes an.
