Für Schwarzen Tee werden die Blätter der Teepflanze nach der Ernte fermentiert, wodurch die Blätter kupferrot werden und sich ihr typisches Aroma ausbildet. Durch die spezielle Herstellung verändert sich auch die Wirkung im Vergleich zum nichtfermentierten Grünen Tee. Schwarzer Tee macht dank Koffein, bei Tee auch als Tein bezeichnet, wach und enthält darüber hinaus viele gesunde Inhaltstoffe.
- 27.07.2010 Alexandra Forster
- Kaufen Sie sich für die Zubereitung eines Schwarztees hochwertige, lose Teeblätter und heben Sie diese in einer verschließbaren Dose an einem dunklen, kühlen und vor allem trockenen Ort auf.
- Spülen Sie eine bauchige Teekanne mit kochendem Wasser aus, damit sie vorgewärmt wird und eventuelle Spülmittelreste entfernt werden.
- Nehmen Sie pro Tasse Tee einen Teelöffel Schwarztee. Diese Mengenangabe können Sie nach Ihrem eigenen Geschmack abwandeln.
- Teeliebhaber werden Teebeuteln immer losen Tee vorziehen, da sich das Aroma besser entfaltet, wenn der Tee frei in der Teekanne schwimmt.
- Gießen Sie Schwarzen Tee immer mit kochendem Wasser auf. Weiches Wasser beeinflusst das Aroma des Tees weniger. Sollten Sie hartes Leitungswasser haben, bietet sich ein Wasserfilter an.
- Nachdem Sie den Tee aufgebrüht haben, schließen Sie die Teekanne mit einem Deckel, damit die feinen ätherischen Öle des Tees nicht verdampfen.
- Lassen Sie den Tee 2 bis 5 Minuten ziehen. Bei einer kurzen Ziehzeit wirkt der Tee besonders anregend, wenn der Tee länger zieht, bindet sich das Koffein mit den Gerbstoffen des Tees und wird vom Körper schlechter aufgenommen.
- Trinken Sie den zubereiteten Tee möglichst frisch, da sich bei längerem Stehen sein Aroma verflüchtigt.
- Genießen Sie Ihren Tee wie in Ostfriesland mit flüssiger Sahne und Kandis, wie in England mit Milch oder frischem Zitronensaft oder wie in Russland mit einem Teelöffel Marmelade verfeinert. Besonders beliebt in der kalten Jahreszeit ist ein Schuss Rum im heißen Tee.