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Schwarzer Marienkäfer im Haus – das können Sie tun

Ein schwarzer Marienkäfer ist meist kein sehr gern gesehener Gast in Wohnungen und Häusern. Es braucht aber nicht viel, um zu verhindern, dass der Marienkäfer sich in Ihrem Heim einnistet.

Die niedlichen Marienkäfer können lästig werden.
Die niedlichen Marienkäfer können lästig werden. © Susanne Schmich / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Fliegennetze

Schwarzer Marienkäfer - gern gesehener Gast im Garten

  • Ein schwarzer Marienkäfer ist zwar seltener anzutreffen als seine roten und gelben Artgenossen, aber ebenso nützlich. Er ist in warmen und trockenen Gegenden weltweit verbreitet und frisst bevorzugt Schildläuse.
  • Seine harten schwarzen Flügel wärmen sich schnell auf in der Sonne, sodass er eher aus der nächtlichen Kältestarre erwacht und aktiver ist als seine andersfarbigen Artgenossen. Die Zahl und Farbe der Punkte ist unterschiedlich. Seine Flügel schmücken  zwei, aber auch 10 rote oder orange Punkte.
  • Alle Marienkäfer sind außergewöhnlich gute Schädlingsbekämpfer und im Garten gern gesehene Gäste. Sie  fressen Blattläuse und Spinnmilben und sorgen so für ein optimales Wachstumsklima. Im Garten wird ihre Population durch natürliche Feinde wie Raubwespen, Vögel, Frösche, Spitzmäuse, etc. in einem normalen Rahmen gehalten, und sie müssen nicht bekämpft werden.

Da schwarze Marienkäfer aber - genau wie alle anderen Marienkäfer - gern in Fensterrahmen und Wohnungen überwintern, können sie vor allem im Herbst schnell zur Plage werden. Fühlen sie sich vom Menschen bedroht, beißen sie sogar, aber kaum spürbar.

Die Invasion schwarzer Marienkäfer abwehren

  • Haben sich die Käfer schon in der Wohnung eingenistet, ist es keinesfalls nötig, chemische Stoffe einzusetzen.
  • Einzelne Marienkäfer können Sie von Hand einsammeln und an die frische Luft setzen oder stülpen vorsichtig ein Glas über den Käfer und lösen ihn mit einem Blatt Papier von der Wand.
  • Haben Sie Geduld, öffnen das Fenster und warten bis die Käfer von allein verschwinden. In den meisten Fällen verlassen sie die Wohnung irgendwann wieder.
  • Treten die Käfer zahlreich auf, kehren Sie sie vorsichtig mit einem Besen auf die Schaufel und setzen sie im Freien aus.
  • Damit die Plagegeister gar nicht erst in die Wohnung gelangen, bringen Sie am besten Fliegengitter an den Fenstern an. So haben die kleinen Nützlinge und auch andere Insekten keine Chance, in Ihre vier Wände einzudringen. Eventuelle Schlupflöcher können Sie vorsorglich abdichten.
  • Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie die Tierchen vor die Türe setzen, denn sie würden den Winter in einer geheizten Wohnung nicht überleben.

Ob schwarzer, roter oder gelber Marienkäfer, sie werden von Gärtnern hoch geschätzt und stehen unter Naturschutz.

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