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Schwarze Käfer im Keller - Bekämpfungsmaßnahmen

Bei einem relativ häufig in heimischen Kellern vorzufindenden schwarzen Käfer könnte es sich um den sogenannten Moderkäfer handeln. Dieser kommt überall da vor, wo Schimmel bzw. deren Sporen zu finden sind, wie beispielsweise im Keller, aber auch im Freien. Doch woran kann man dieses Tier erkennen und welche Möglichkeiten der Bekämpfung gibt es?

In schimmeligen Kellern sind häufig schwarze Käfer zu finden.
In schimmeligen Kellern sind häufig schwarze Käfer zu finden.

Was Sie benötigen:

  • Klebefallen
  • Präparate mit fossilem Plankton
  • Präparate mit Wasser abweisender, natürlicher Kieselsäure
  • Insektensprays mit Neem- oder Teebaumöl

Merkmale und Vorkommen dieses schwarzen oder braunen Käfers

  • Die zahlreichen Arten des Moderkäfers sind unterschiedlich gefärbt. Die meisten weisen jedoch dunkle bzw. schwarze und braune Färbungen auf. Er ist zwischen 1,2 und 2,4 mm groß. Die Flügeldecken, die wesentlich breiter sind als der Halsschild, sind durch Längslinien gekennzeichnet.
  • Überall dort, wo eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht und somit Schimmelpilze oder Schimmelsporen vorhanden sind, können diese Tiere vorkommen. Das kann in vertrockneten Pflanzenresten, Vogelnestern, unter lockerer Baumrinde sein, aber auch in Wohnungen bzw. Kellern oder Lagerräumen. In Neubauten können sie auch auf feuchtem Gips oder Mörtel zu finden sein. Sowohl die Larven als auch die Käfer selbst ernähren sich von Schimmelpilzen.

Vorbeugung und Bekämpfung im Keller

  • Vorbeugung ist das beste Mittel, um diese schwarzen Käfer zu vermeiden. Dazu sollten Sie beispielsweise auf die Luftfeuchtigkeit sowohl im Keller als auch in betreffenden Lagerräumen zu achten. Diese sollte nicht über 65 % liegen sowohl in der betreffenden Räumlichkeit als auch innerhalb des gelagerten Gutes, falls vorhanden.
  • Am besten ist das regelmäßige Lüften des Kellers. Zudem ist es ratsam, feuchte Bereiche gut auszutrocknen. Unter optimalen Bedingungen verschwinden diese Käfer meist von ganz allein wieder oder sie verenden.
  • Um einen Befall zweifelsfrei feststellen zu können, ist es ratsam, entsprechende Klebefallen auszulegen. Die Käfer bleiben dann darauf haften, und es kann genau bestimmt werden, ob es sich tatsächlich um den Moderkäfer oder vielleicht ein anderes Insekt handelt. Dementsprechend können Sie dann das entsprechende Mittel zur Bekämpfung wählen.
  • Der Handel bietet unterschiedliche Präparate gegen diesen Käfer an. Präparate mit dem Wirkstoff fossiles Plankton führen zu einer Schädigung der Wachsschicht, die sich auf der Körperoberfläche befindet. In der Folge trocknet das Tier aus. Die gleiche Wirkung haben Präparate, welche Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure enthalten. Diese meist pulverförmigen Mittel müssen Sie dort ausbringen, wo sich die Käfer möglicherweise versteckt halten. Für Mensch und Haustier sollen derartige Bekämpfungsmittel ungefährlich sein.
  • Für den Wohnbereich gibt es außerdem Insektensprays u.a. mit Neem- und Teebaumöl sowie weitere giftfreie Ungeziefersprays. Auch wenn viele dieser Mittel giftfrei sind, dürfen sie nicht in Kontakt mit Lebensmitteln kommen.
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