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Schwangerschaft - Yoga-Übungen, die Sie in dieser Zeit vermeiden sollten

Das Üben von Yoga während der Schwangerschaft ist nicht nur möglich, sondern kann Frauen auch helfen, sich körperlich und emotional auf die Geburt vorzubereiten. Allerdings gibt es eine Reihe von Übungen und Übungsweisen, die Sie während dieser Zeit unbedingt vermeiden sollten.

Yoga kann einen reibungslosen Verlauf der Schwangerschaft unterstützen.
Yoga kann einen reibungslosen Verlauf der Schwangerschaft unterstützen.

Hinweise zum Üben von Yoga während der Schwangerschaft

Grundsätzlich gilt, dass Frauen sich während der Schwangerschaft beim Yoga rundum wohlfühlen sollten. Damit dies gelingt, sollten Sie die folgenden Hinweise unbedingt beachten.

  • Vermeiden Sie alle Übungen, die Sie als besonders anstrengend oder schwierig empfinden sowie solche, die Unwohlsein oder ein Schweregefühl im Unterleib verursachen. Das ruhige und gleichmäßige Atmen in den Haltungen sollte problemlos möglich sein.
  • Anfängerinnen sollten während der Schwangerschaft ausschließlich unter der Aufsicht eines erfahrenen Lehrers üben, da sich grobe Fehler bei der Ausführung unter Umständen belastend auswirken können.
  • Zusätzlich ist es empfehlenswert, sich gute Literatur zum Thema zu besorgen, um ein tieferes Verständnis zu entwickeln. Besonders empfehlenswert sind "Iyengar Yoga for Moterhood", welches leider nur auf Englisch erhältlich ist, sowie Leboyers "Weg des Lichts".

Die Übungen sollten Sie unbedingt vermeiden

  • Nehmen Sie keine Yoga-Positionen ein, bei denen Sie auf dem Bauch liegen oder bei denen der Bauch eingeengt oder zusammengedrückt wird. Beispiele dafür sind etwa Maricyasana III oder eine vollständig ausgeführte Vorwärtsbeuge.
  • Außerdem sollten Sie sämtliche Übungen auslassen, bei denen Sie die Bauchmuskeln anspannen müssen. Hier sind besonders das große und kleine Boot (Paripurna und Ardha Navasana) zu nennen. 
  • Dynamischen Übungen wie der Sonnengruß, das "Springen" in die Yogahaltungen und die gedrehten Stehhaltungen gehören während der Schwangerschaft ebenfalls nicht in die Übungspraxis.
  • Anspruchsvolle oder fordernde Übungen sollten Sie nur ausführen, wenn Sie diese bereits beherrschen. Dies gilt insbesondere für den Kopfstand und den Schulterstand. 

Beachten Sie, dass verschiedene Frauen die Schwangerschaft zum Teil sehr unterschiedlich erleben. Üben Sie daher besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihr persönliches Empfinden beim Yoga üben. Alles, was sich unangenehm oder unpassend anfühlt, dürfen und sollten Sie einfach weglassen. Wenn Sie diese Hinweise beachten, kann sich die Praxis überaus positiv auf den Verlauf der Schwangerschaft und die Geburt auswirken.

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