- 08.02.2012 Alexandra Muders
- Zeit
- Aufmerksamkeit
- Zuwendung
- evtl. Tierarzt
- Kisten oder Kartons
- Handtücher
- Kondensmilch
- Eigelb
Kümmern Sie sich während der Schwangerschaft ganz besonders gut um Ihre Katze, damit auch die Geburt reibungslos ablaufen kann.
Die Schwangerschaft bei Katzen
- Die Schwangerschaft Ihrer Katze dauert zwischen 63 und 65 Tagen. Zu Beginn dieser Zeit sind zwar noch keine äußeren Veränderungen wahrzunehmen, aber im Körper Ihrer Katze finden Sie bereits nach dem Deckakt statt.
- Daher ist es wichtig, dass Sie sich währen der Katzenschwangerschaft ganz intensiv um Ihre Katze kümmern und dem so gerade das Ende dieser Zeit etwas erleichtern. Ab der vierten Schwangerschaftswoche nimmt Ihre Katze bereits deutlich an Bauchumfang zu und ist daher nicht mehr so mobil und beweglich, wie sie es sonst ist.
- Achten Sie deswegen darauf, dass Ihre Katze keine wilden Sprünge mehr macht und vor allen Dingen nicht aus großer Höhe von Schränken oder anderen Gegenständen herunterspringen kann. Auch wenn eine Schwangerschaft keine Krankheit ist, so kann sich die Katze leichter verletzen, da sie durch den dicken Bauch in den Bewegungen eingeschränkt ist.
- Wenn nötig, dann helfen Sie Ihrer Katze auch bei der Fellpflege. Viele Katzenmütter möchten dies zwar selber machen, sind aber nicht mehr beweglich genug, um zum Beispiel die Geschlechtsteile oder den After selbst zu pflegen. In diesem Fall sollten Sie Ihre Katze dabei unterstützen und gegen Ende der Schwangerschaft diese Aufgabe übernehmen.
Die Geburt der Katzenbabys
- Sind die letzten Tage der Schwangerschaft angebrochen, dann können Sie bei Ihrer Katze sehr wahrscheinlich ein unruhiges Hin- und Herlaufen beobachten. Ihre Katze schaut sich jetzt nach einem geeigneten Platz um, an dem Sie ihre Jungen zur Welt bringen kann.
- Unterstützen Sie das Tier dabei, indem Sie mehrere kleine Kartons oder Holzkisten aufstellen und diese mit Handtüchern auspolstern. Ihre Katze wird sich eine der Boxen aussuchen und beginnt dann, sich dort ein Nest zu bauen.
- Damit Sie im Notfall auch bei Problemen helfen können, sollten Sie sich zuerst die Telefonnummer von Ihrem Tierarzt und auch die Rufnummer der nächsten Tierklinik neben das Telefon legen. Können Sie Ihrer Katze bei der Geburt nämlich nicht selber helfen, müssen Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.
- Legen Sie sich mehrere Küchenhandtücher bereit, damit Sie im Notfall die neu geborenen Katzenbabys abtrocknen können. Viele Katzen sind gerade bei der ersten Geburt oft überfordert und schaffen es dann nicht, sich um alle Katzenbabys zu kümmern. Halten Sie die Kitten dann in einem Handtuch schön warm und legen Sie die eingehüllten Babys wieder zurück in die Wurfkiste.
So kümmern Sie sich um die Katzenfamilie
- Sind Schwangerschaft und Geburt bei Ihrer Katze gut verlaufen, dann können Sie Ihrer Katze ein stärkendes Getränk anbieten.
- Verrühren Sie dazu ein Eigelb mit etwas Kondensmilch und stellen Sie dieses der Mutterkatze direkt neben die Wurfkiste. Beides gibt der Katze bei der Geburt verlorene Energie wieder und ist zudem auch anregend für die Milchproduktion.
- Erneuern Sie nach der Geburt die Handtücher in der Wurfbox und polstern Sie noch einmal alles schön weich aus. Achten Sie auch darauf, dass der Korb nicht im Durchzug steht, sondern schön geschützt und möglichst in Ihrer Nähe.
Ihre Katze benötigt jetzt immer ausreichend Flüssigkeit, da das Tier nun durch die säugenden Kitten einen höheren Flüssigkeitsverlust als sonst hat.