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Schuppen beim Hund - Ursachen & Hilfe

Schuppen beim Hund können verschiedene Auslöser haben. Lassen Sie den Befall nicht ungeachtet - gehen Sie der Ursache auf den Grund.

Schuppen beim Hund dürfen nicht unbehandelt bleiben.
Schuppen beim Hund dürfen nicht unbehandelt bleiben.

Unterschiedliche Schuppenarten erkennen

Es gibt weiße, trockene Schuppen, die sich lose zwischen den Haaren befinden. Dieser Befund wird „trockene Seborrhoe“ genannt. Hier ist meist nur trockene Haut die Ursache.

Große, gelbliche und festhaftenden Schuppen auf dem Fell sind Zeichen einer „öligen  Seborrhoe“. Hier produzieren die Talgdrüsen neben den Haarwurzeln zu viel Talg.

Schuppen entstehen bevorzugt im Herbst und im Winter. Die trockene Luft im Haus und der Kälte draußen kann eine Schuppenbildung begünstigen. 

So behandeln Sie das Fell bei Schuppenbefall richtig

  1. Leidet der geliebte Hund unter trockener Haut, können Futtermittelzusätze mit essentiellen Fettsäuren Abhilfe schaffen.
  2. Regelmäßiges Bürsten mit einer speziellen Hundebürste massiert die Haut und trägt die Schuppen ab. Vorsicht, nicht stark aufdrücken, die Haut des Hundes kann sonst sehr schnell rot werden und sich dann entzünden.
  3. Einige Hunderassen haben eine Tendenz zu öligen Schuppen und einer generell erhöhten Talgproduktion. Hier kann ein Bad mit speziellem Hundepflegeshampoo helfen.
  4. Ein Hundefrisör kann Ihnen die nötigen Pflegeprodukte besorgen. Ein der Hunderasse entsprechender Fellschnitt kann zudem die Pflege sehr erleichtern. Schuppiges Fell neigt zur Knotenbildung und unschönen Verklebungen.
  5. Sollten die Schuppen nach dieser Behandlung nicht langsam verschwinden, kann auch eine allergische Hauterkrankung oder Hautreaktion auf eine Krankheit vorliegen. Hier sollten Sie den Tierarzt aufsuchen.
  6. Ebenfalls kann Mangel und Vitaminen sowie eine Futtermittelallergie der Auslöser sein. Klären Sie dies mit Ihrem Tierarzt ab und wechseln Sie ggf. auf ein anderes Futter.
  7. Ein sicheres Anzeichen für einen Hautpilz ist, außer den Schuppen, auch der Geruch. Bedenklich sind auch kahle Flecken und juckende Hautstellen. Auch hier ist es besser, die Ursache vom Tierarzt abklären zu lassen.

Überprüfen Sie Ihren Hund

Überprüfen Sie das Fell des Hundes in regelmäßigen Abständen auf gelbe und weiße Punkte. Lassen sich viele weiße Punkte erkennen, die am Haar der Tiere kleben, handelt es sich um einen Milbenbefall. Die Parasiten ernähren sich von den Hautschuppen und legen Eier im Fell ab. Es kommt zu einem starken Juckreiz. Der Vierbeiner beginnt sich zu kratzen, dadurch wird die Haut gereizt und Entzündungen können entstehen. Achten Sie auf den Geruch, denn Hunde mit Schuppen neigen zu einem starken Eigengeruch. 

Stimmen die Symptome und Sie haben den Verdacht auf eine Demodikose (Milbenbefall), suchen Sie direkt einen Tierarzt auf. Auch wenn "normale" Schuppen nicht verschwinden, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Schließlich wollen Sie doch das Beste für Ihren treuen Begleiter. 

Sie beugen Schuppen vor, indem Sie dem Vierbeiner das richtige Futter geben. Sprechen Sie die Nahrung mit dem Tierarzt ab, um ein Vitamin- oder Mineralienmangel vorzubeugen. Zusätzlich regen Massagen mit speziellen Bürsten die Durchblutung der Haut an. Somit werden Schuppen bekämpft, die Haut atmet besser durch und das Fell glänzt mehr.

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