Die erste Reaktion nach dem Rauswurf

  • Ein richtiger Schulrausschmiss geschieht in der Regel nicht einfach von ungefähr und hat eine bestimmte Vorgeschichte. Wenn Sie jedoch tatsächlich keine Ahnung haben, weshalb Ihr Nachwuchs nicht mehr zur bisher besuchten Institution gehen darf, sollten Sie sowohl mit Ihrem Sohn beziehungsweise Ihrer Tochter als auch mit der Schulleitung über die Gründe hierfür reden, um sich ein eigenes Bild zu machen.
  • Dass Sie über einen solchen Schulrausschmiss verärgert und enttäuscht sind, müssen Sie dabei Ihrem Nachwuchs gegenüber nicht verstecken.
  • Zeigen Sie ganz deutlich, was Sie davon halten, dass er oder sie die Schule nun nicht mehr besuchen darf.
  • Zeigen Sie aber auch Verständnis, wenn dieses angebracht ist.

Schulrausschmiss - so geht es weiter

  • Geben Sie Ihrem Kind nach dem Rauswurf nicht das Gefühl, es könnte nun einfach zu Hause bleiben und sich ein lockeres Leben machen.
  • Stattdessen sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs nach Alternativen suchen. Eventuell hat es einfach in der bisher besuchten Institution nicht gepasst, sodass Sie gemeinsam eine andere Schule oder Schulform finden können.
  • Auch ist es möglich, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter sich auf Ausbildungsplätze bewirbt und so direkt im Berufsleben durchstartet.
  • Sollten sich im Moment weder eine Ausbildungsstelle noch eine Schule beziehungsweise Schulform für Ihr Kind finden lassen, ist es dennoch wichtig, dass in der anstehenden Übergangszeit ein klares Konzept im Alltag herrscht.
  • Hierzu können Sie Ihren Nachwuchs stark in den Haushalt mit einspannen und zudem verlangen, dass dieser sich einen Nebenjob sucht und Geld zur gemeinsamen Haushaltskasse etwas dazu steuert. So vermeiden Sie, dass Ihr Kind die Perspektive verliert.