Ein Schüleraustausch ist eine hervorragende Möglichkeit, ein anderes Land intensiv kennenzulernen und die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu perfektionieren. Die USA sind dabei bei vielen Schülern besonders beliebt. Im Normalfall kümmern sich spezialisierte Austauschorganisationen um die Gastgeber, den Schulbesuch und andere organisatorische Fragen. Aber können Sie den Aufenthalt auch selbst organisieren? Lohnt sich das überhaupt und wie finden Sie private Gastfamilien?
- 07.10.2011 Antje Müller
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Der USA-Schüleraustausch über eine Austauschorganisation
- Am besten und sichersten organisieren Sie Ihren Schüleraustausch in die USA mithilfe einer Austauschorganisation. Diese vermittelt in der Regel die Gastfamilie und sorgt für alles Organisatorische wie Visum, Schulbesuch, Versicherungsschutz und einen Ansprechpartner bei Problemen. Außerdem werden Sie mit verschiedenen Veranstaltungen auf den Aufenthalt vorbereitet.
- Wenn Sie die Dienste einer zugelassenen Austauschorganisation nutzen, ist der Schulbesuch kostenlos. Viele Schulen nehmen auch nur unter dieser Voraussetzung Austauschschüler auf.
- Prüfen Sie die Preis-Leistungs-Verhältnisse der verschiedenen Organisationen. Hier gibt es große Unterschiede.
- Viele Organisationen können Ihren Wunsch nach einer bestimmten Gastfamilie berücksichtigen. Das hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel wird oft vorausgesetzt, dass sich ein Ansprechpartner der Organisation in erreichbarer Nähe befindet. Mitunter sind in diesem Zusammenhang aber sogar Rabatte möglich.
So finden Sie private Gastfamilien
- Erkundigen Sie sich an Ihrer Schule. Vielleicht gibt es bereits Erfahrungen mit dem Schüleraustausch und entsprechende schulische oder private Kontakte.
- Möglicherweise haben Sie bereits Bekannte oder Verwandte in den USA, vielleicht auch Kontakte über soziale Netzwerke. Nutzen Sie diese und fragen Sie direkt nach geeigneten Gastfamilien.
- Sie können den Schüleraustausch auch ohne Austauschorganisation in Angriff nehmen. Was innerhalb der Europäischen Union relativ problemlos funktioniert, ist für Aufenthalte in den USA jedoch ziemlich kompliziert, da Sie vom Visum über Versicherungen bis zum Schulaufenthalt alles selbst organisieren und in der Regel auch Schulgeld zahlen müssen. Finanzielle Einsparungen sind so kaum möglich und der organisatorische Aufwand ist sehr hoch.
- Es ist oft problematisch, eine geeignete Schule zu finden, denn nur wenige Schule dürfen das Antragsformular für ein Visum ausstellen. Aber ohne Visum ist kein Schulbesuch möglich und ohne Zusage der Schule bekommen Sie an anderer Stelle kein Visum.
- Falls Sie doch diese private Organisation des Aufenthalts in Betracht ziehen, können Sie Vermittlungsportale nutzen, die nicht nur Schülern, sondern allen interessierten Personen offenstehen. Sie erhalten detaillierte Informationen über die Gastfamilien und buchen direkt über die Seite. Vorteilhaft ist die freie Auswahl des Reiseziels und auch die Möglichkeit, dass mehrere Personen zusammen reisen können.