Sie möchten eine Zeitung erstellen, sind sich aber über das endgültige Erscheinungsbild nicht im Klaren? Die Wahl geeigneter Schriftarten und eines übersichtlichen Layouts sind ein guter Tipp zur Gestaltung einer Zeitung.
- 15.12.2011 Karla Pauer
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
So wählen große Zeitungen Schriftarten aus
- Die Auswahl der passenden Schriftarten trägt maßgeblich zum Aussehen und zur Wirkung einer Zeitung bei.
- Große, überregionale Tageszeitungen nehmen die Gestaltung ihres Blattes sehr ernst. In einer Ausschreibung wird die Aufgabe, ein neues Corporate Design zu entwickeln, an eine Werbeagentur vergeben, die Vorschläge unterbreitet.
- Zeitungsgestaltungen unterliegen Moden und benötigen alle paar Jahre eine Auffrischung. Würde man im 21. Jahrhundert beispielsweise Zeitungen vorfinden, die mit einer Frakturschrift ausgestattet wären, würde man dies als hoffnungslos antiquiert wahrnehmen.
Die passende Schriftart wählen – so klappt es
- Genau genommen benötigen Sie zur Herstellung einer Zeitung nicht bloß einen einzigen Schriftschnitt, wie man eine einzelne Designerschrift nennt, beispielsweise „Futura, bold, condensed“. Unterschiedliche Bereiche einer Zeitung benötigen unterschiedliche Schriften.
- Folgende Teile einer Zeitungsgestaltung arbeiten in der Regel mit einem anderen Schriftschnitt. Sie benötigen einen Schriftschnitt für große Headlines, einen für Unterüberschriften, einen weiteren für Bildunterschriften, einen für Einleitungen und einen für Fließtext.
- Für Überschriften nehmen Sie idealer Weise eine serifenlose Schrift ohne Füßchen und Schnörkel, da es bei Überschriften auf deren plakative Wirkung ankommt, das heißt, diese sollten auch aus einer etwas größeren Distanz noch gut zu lesen sein.
- Für Ihre Zeitung benötigen Sie also eine Schriftart für Überschriften in verschiedenen Schnitten (beispielsweise „bold“ und „black“) und eine Schrift für Fließtext, die der besseren Lesbarkeit wegen Serifen besitzen kann.