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Schreibt man „Babysitten“ im Lebenslauf? – Tipps zur Angabe von Tätigkeiten

Zu so gut wie jeder Bewerbung gehört auch eine Auflistung der bisherigen Tätigkeiten. Doch schreibt man Dinge wie „Babysitten“ im Lebenslauf? Das ist etwas, das man sich gut überlegen und von der jeweiligen Situation abhängig machen sollte.

Ob man Babysitten in den Lebenslauf schreibt, ist keine leichte Frage.
Ob man Babysitten in den Lebenslauf schreibt, ist keine leichte Frage.

„Babysitten“ im Lebenslauf schreibt man nur unter bestimmten Umständen

Wenn man Tätigkeiten wie Babysitten, Aushilfe in einem Haushalt oder Ähnliches im Lebenslauf schreibt, kann sich dies entweder zum Vor- oder zum Nachteil des Bewerbenden auswirken. Wann es besser ist, solche Jobs wegzulassen und wann man sie erwähnen kann, ist etwas, das Sie sich gut überlegen sollten.

  • Bevor Sie entscheiden, welche Tätigkeiten Sie im Lebenslauf erwähnen, sollten Sie diesen in seiner „Urfassung“ betrachten und – vor allem in Hinsicht auf die gewünschte Stelle – bewerten. Diese Urfassung sollte wirklich lückenlos alles umfassen, was Sie in Ihrem Leben bisher gemacht haben. Es empfiehlt sich aber, die Komplettversion so besser nicht abzuschicken. Natürlich sollten Sie am besten immer ehrlich sein und wahrheitsgemäß angeben, was Sie bisher so gemacht haben, dennoch ist es absolut legitim, vor allem kleinere Jobs wegzulassen oder in umschreibender Weise darzustellen.
  • Tätigkeiten wie Babysitten schreibt man vor allem, wenn man sehr jung ist und Engagement zeigen möchte. So wird deutlich, dass Ihnen schon früh Verantwortung übertragen wurde und Sie bereit waren, diese zu übernehmen.
  • Manchmal kann es sinnvoll sein, eine Umschreibung zu wählen oder ganz auf eine Erwähnung zu verzichten. Haben Sie mehrere Aushilfs- oder Gelegenheitsjobs parallel gemacht, können Sie diese zusammenfassen und eine Formulierung wie „verschiedene Tätigkeiten, u.a. alleinverantwortliche Betreuung von Kleinkindern“ wählen. Passt das Aufpassen auf Kinder gar nicht ins Bild, dass Sie gern von sich vermitteln möchten, lassen Sie es einfach weg, wenn zeitlich dadurch keine allzu große Lücke im Lebenslauf entsteht oder Sie noch ein bis zwei weitere Dinge gemacht haben, die Sie auflisten können.

Den Eindruck von Untätigkeit vermeiden

  • Vor allem, wenn Sie über einen längeren Zeitraum keiner Tätigkeit nachgegangen sind bzw. arbeitssuchend waren, ist es wichtig zu verdeutlichen, dass Sie niemand sind, der sich in der „sozialen Hängematte“ ausgeruht hat. Kleine Jobs wie Babysitten sind daher gut geeignet, ein dynamisches, aktives Verhalten zu belegen.
  • Gerade, wenn Sie sich auf Stellen bewerben, bei denen Sie mit Kinder zu tun haben werden, ist das Aufpassen auf solche in der Vergangenheit eine sehr gute Möglichkeit, Ihre Eignung dafür zu belegen. Dann ist es auch sinnvoll, schon im Anschreiben darauf hinzuweisen, dass man in dieser Hinsicht schon wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
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