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Schrebergarten - die Kosten für Kauf und Pacht richtig kalkulieren

Ein Schrebergarten ist für viele Menschen ein Ausgleich zum beruflichen Alltag. Gerade am Wochenende dient er Ihnen als Entspannungs- oder Freizeitoase. Doch auch bezüglich des Gartenidylls sollten Sie die Kosten vorab genau kalkulieren.

Kalkulieren Sie die Kosten für Ihren Schrebergarten vorab genau.
Kalkulieren Sie die Kosten für Ihren Schrebergarten vorab genau.

Die finanziellen Mittel für den Schrebergarten

Für einen Schrebergarten müssen verschiedene Kosten erbracht werden. Diese werden dann jährlich eine nicht ganz unbeträchtliche Summe ausmachen. Und genau deshalb ist eine Kalkulierung Ihrer Kosten auch so notwendig.

  • Zum einen müssen Sie an die Pacht des Grundstückes denken.
  • Mit einer Pacht fallen bei Ihnen auch Vereinsgebühren an. Diese müssen Sie an die Gartengemeinschaft leisten. Meistens kommen hier auch noch Arbeitsstunden dazu, die bei Nichterfüllung abbezahlt werden.
  • Zudem sollten Sie auch einen gewissen Versicherungsbeitrag zahlen. Es kann schließlich schnell etwas Unvorhergesehenes geschehen und für diesen Fall sollten Sie abgesichert sein.
  • Auf der anderen Seite erwarten Sie auch hier im Schrebergarten die Nebenkosten. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Wasserversorgung. Verfügen Sie über keinen eigenen Brunnen, so steigen die Kosten dafür sehr schnell, vor allem durch die ständige Bewässerung.
  • Achten Sie in dem Zug auf die Abschaltung im Winterzeitraum. Ansonsten könnten in der nächsten Saison zusätzliche Kosten für zerstörte Leitungen anfallen.
  • Natürlich dürfen Sie auch die Stromkosten nicht außer Acht lassen. Ein Heizboiler für die Erwärmung zieht Ihnen auch noch einmal ein wenig mehr Geld aus Ihrer Tasche.
  • In der Regel liegen die Summen der einzelnen Punkte im Jahr bei einer Spanne von 200 bis 600 Euro. Das kann von Region zu Region ganz unterschiedlich geklärt sein.
  • Bei Schrebergärten der Gemeinde legen Sie bitte besonderen Wert auf die Versorgung. Meistens ist diese so schlecht ausgebaut, dass hier eine Kostenfalle versteckt liegt.
  • Erwägen Sie einen Kauf, dann sollten Sie zwischen 1.000 und 2.000 Euro einplanen. Dieses Spektrum reicht von einem gut gepflegten Exemplar bis zu einem tadellosen Paradebeispiel eines Gartens.

Die Kosten in der Sparte kalkulieren 

Die Schrebergärten sind in Ihrem Auf- und Ausbau mitunter vollkommen verschiedener Natur. Deshalb müssen mitunter noch weitere Kosten eingerechnet werden.

  1. Diese betragen zum Beispiel den Kauf einer Laube. Auch bei einer Übernahme eines Gartens steht diese mit zum Verkauf. Es gibt natürlich immer Sonderregelungen.
  2. Des Weiteren müssen Sie sämtliche Werkzeuge mit einkalkulieren. Je nach Hersteller und Qualität unterscheiden sich hierbei diese Werte.
  3. Denken Sie ebenfalls an alle Bepflanzungen. Die kleinen Posten summieren sich plötzlich zu einer großen Ansammlung von Investitionsgütern.
  4. Rechnen Sie nach einem Winter mit anfallenden Reparaturkosten. Ihr Garten wird stets etwas verbessert werden müssen.

Bei vorausschauender Planung für die Zukunft sollten Sie einen Schrebergarten kaufen. Dann können Sie diesen mit mehr Flexibilität gestalten, müssen allerdings auch auf einmal wesentlich mehr Geld investieren. Langfristig gesehen wird die Pacht jedoch höhere Kosten verursachen.

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