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ukimiku | 23.04.2011, 21:00
Wichtig ist für mich gewesen, langsamer zu schreiben. Ich hatte anfangs das Gefühl, daß meine Finger meinen davoneilenden Gedanken nicht hinterherkamen, da habe ich möglichst schnell (und zunehmend unleserlich) geschrieben, um das zumindest teilweise auszugleichen. Als ich mir die Ruhe gönnte, im Kopf den Gedanken weiter zu formen (und manchmal auch zu verbessern), während meine Finger - ungehetzt - bereits den Anfang zu Papier brachten, wurde meine Schrift sofort leserlicher. Dafür braucht man nicht unbedingt einen Füller, aber mit einem Füller kann man meist nicht so schnell schreiben wie mit einem Kugelschreiber, was automatisch zum langsameren Schreiben nötigt - ein erster Schritt. Wer auf Papier schreibt, tut dies meist ja ohnehin nicht, um schnell zu sein; dazu gibt es geeignetere Medien (E-Mail). Als zweiter Gedanke: ich mag schöne Buchstabenformen, und mir macht es Spaß, zu lernen, Buchstaben und Buchstabenverbindungen allmählich immer harmonischer zu formen, schön in meinen Augen. Das geht, besonders anfangs, gar nicht gut schnell, sondern nur bewußt auf die unter dem Stift entstehenden Formen achtend und diese korrigierend. Schließlich: seit ich nun in Mußestunden möglichst "automatisch" schreibe (die Hand führt den Stift übers Papier, und einige nicht-bewußt gedachte Wörter entstehen) und mich überraschen lasse von Schreibprozeß und Ergebnis, macht Schreiben mehr Spa