Schnittblumen - die Rosen leben so länger

Rosen gehören zu den beliebtesten Schnittblumen. Rosen gehören zu den beliebtesten Schnittblumen.
Mit zu den schönsten Schnittblumen gehören die Rosen. Ärgerlich nur, wenn sie bereits nach einigen Tagen die Köpfe hängen lassen. Es gibt aber ein paar Punkte, deren Beachtung dazu beitragen kann, dass Sie länger Freude an Ihrem Blumenstrauß haben.
Susanne Mielchen
13.01.2012 Susanne Mielchen
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Wer sich für Schnittblumen, wie z. B. Rosen entscheidet, weiß im Grunde, dass die Freude daran zeitlich begrenzt ist. Sie können allerdings bereits während des Kaufs Einfluss auf die Haltbarkeit des Straußes nehmen.

Was Sie beim Kauf von Rosen beachten sollten

  • Rosen, die vermehrt Abgasen ausgesetzt sind - wie z. B. an Tankstellen - oder die in Supermärkten in der Nähe von Obst und Gemüse gelagert werden, könnten bereits stark angegriffen sein. Abgase sowie das Reifegas Ethylen lassen Rosen schneller welken. Besser ist der Blumenkauf beim Fachhändler.
  • Achten Sie darauf, dass der Stiel hinter der Blüte relativ stabil (verholzt) ist. Das garantiert eine bessere Standfestigkeit in der Vase.
  • Schauen Sie sich die Blume genau an. Die Blätter sollten ein sattes Grün aufweisen und nicht angewelkt sein, die Blütenköpfe unbeschädigt und ohne Flecken.
  • Kaufen Sie nur Rosen mit leicht geöffneten Blütenknospen.
  • Halten Sie den Transportweg so kurz wie möglich. Die Rosen sollten zügig wieder ins Wasser gelangen. Evtl. verwenden Sie als "Behelfsvase" einen Frischhaltebeutel mit etwas Wasser oder wickeln ein feuchtes Tuch um die Stiele.
  • Unter den unzähligen Rosensorten gibt es Arten, die sich mehr für die Vase eignen als andere. Dies ist auch der Vorteil des Fachgeschäftes: Lassen Sie sich beraten!

So verlängern Sie das Leben Ihrer Schnittblumen

  • Rosen müssen - bevor sie in die Vase kommen - sehr schräg angeschnitten werden. Kappen Sie mit diesem Schnitt ca. 4 cm des Stiels. So werden die bereits durch Lufteintritt geschädigten Leitungsenden entfernt. Am bestens ist es, den Schnitt unter fließendem Wasser oder in einer mit Wasser gefüllten Schüssel durchzuführen - auf diese Weise können sich die Leitungswege erst gar nicht mit Luft füllen. Danach wird die Blume sofort in die mit Wasser gefüllte Vase gestellt.
  • Verwenden Sie stets ein scharfes und sauberes Messer. Der Stängel darf nicht gequetscht werden.
  • Befreien Sie die Rose von allen Blättern, die im Wasser stehen würden. Das hemmt die Fäulnisbildung.
  • Nehmen Sie nur gründlich ausgewaschene Vasen - am besten aus der Spülmaschine, wenn möglich. Bakterien und Keime können sich dann nicht so schnell ausbreiten. Diese sind mit verantwortlich für das schnelle Welken der Rosen.
  • Verwenden Sie weder eiskaltes noch heißes Wasser.
  • Erneuern Sie das Blumenwasser und den Rosenanschnitt ca. alle 3 Tage.
  • Wichtig ist auch der Standort der Schnittblumen. Vermeiden Sie Zugluft oder direkte Sonneneinstrahlung. Ebenso ungünstig wirkt sich ein Platz neben dem Obstkorb aus. Bevorzugen Sie immer einen kühlen, aber hellen Platz.

Viele der Hausmittelchen, wie z. B. Kupfermünze oder Zucker im Wasser, tragen im Grunde nicht viel zur Lebensverlängerung der Rosen bei. Letzteres kann sogar die Bakterienbildung noch fördern. Vertrauen Sie lieber dem Floristen und verwenden Sie dort erhältlichen Schnittblumendünger oder "Frischhaltepulver", welches in das Blumenwasser gerührt wird und die Bakterienbildung hemmt.

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