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Schmelzlichter - das sollten Sie bei einem Schmelzfeuer beachten

Ärgern Sie sich, dass Kerzen nie ganz abbrennen und Sie den Rest in den Müll werfen müssen? Ihr Vorhaben, diese Kerzenreste irgendwann einzuschmelzen und neue Kerzen zu ziehen, scheitert an Zeit und Lust? Schmelzlichter übernehmen diese Aufgabe für Sie. Erfahren Sie, worauf Sie bei diesen dekorativen Restverwertern achten sollten.

Der Kerzenrest kann später in ein Schmelzlicht.
Der Kerzenrest kann später in ein Schmelzlicht.

Was Sie benötigen:

  • Kerzenreste
  • Paraffin
  • Kaminfeuerzeug
  • Aromaöl

Praktische Erfindungen sind manchmal sogar richtig dekorativ.

So funktionieren Schmelzlichter

  • Schmelzlichter sind Wachslichter, die mit den Resten Ihrer fast abgebrannten Kerzen immer wieder neu aufgefüllt werden. Anders als Kerzen haben Schmelzlichter dabei keinen Baumwolldocht, der vollständig abbrennt, sondern verfügen über Glasfaserelemente in einem Metallrohr. Auf diese Weise können Sie die Schmelzlichter immer weiterverwenden.
  • Die meisten Schmelzlichter bestehen aus einem hitzebeständigen Terracottatopf, in den das Brennrohr gestellt und befestigt wird. Das Rohr hat einen größeren Durchmesser, als Sie es von einem Docht gewöhnt sind. Die Flamme ist ebenfalls größer als bei einer Kerze und Schmelzlichter werden hauptsächlich für Terrasse und Garten hergestellt.
  • Brennt die Flamme, erhitzt sich auch das Metallrohr und schmilzt das Wachs, das sich im Tontopf befindet. Das flüssige Wachs wird über die Glasfaserfüllung in das Rohr gezogen und Sie werden feststellen, dass es immer weniger wird. Sie müssen es also nachfüllen und dazu nutzen Sie die Kerzenreste.
  • Wenn Sie nur wenige Kerzen haben oder Teelichter bevorzugen, können Sie Schmelzlichter auch mit Paraffin betreiben. Den besonderen Effekt aus den verschiedenen Wachssorten rund um den Dauerdocht erzielen Sie damit allerdings nicht.

So nutzen Sie Schmelzfeuer am besten 

  • Wählen Sie Schmelzlichter aus, die bereits mit einem Deckel hergestellt werden. So können Sie die Flamme gut löschen und sie vor Verunreinigungen schützen, während sie auf Ihrer Terrasse oder im Garten auf den nächsten Einsatz warten.
  • Am schönsten sind Schmelzlichter, wenn viele verschiedene Wachsreste darin verschmelzen. Sammeln Sie immer alle Kerzenstummel ein und bitten Sie auch Freunde darum, falls Sie selbst nicht genug Nachschub für Ihre Schmelzlichter produzieren können.
  • Schneiden Sie die Kerzenreste klein und entfernen Sie die Dochte. So ist der See aus flüssigem Wachs in Ihren Schmelzlichter sauber und Sie müssen nicht die abgeschmolzenen Dochte herausfischen.
  • Beim ersten Anzünden dauert es etwas, bis der Dauerdocht in den Schmelzlichtern richtig brennen kann. Nutzen Sie ein Kaminfeuerzeug mit einem langen Flammenhals. So vermeiden Sie, dass Sie sich die Finger an Ihrem Feuerzeug verbrennen.
  • Nachschub für Ihre Schmelzlichter füllen Sie erst ein, wenn das gesamte Wachs rund um den Dauerdocht geschmolzen ist. Dann ist die Brenntemperatur am besten und die neuen Kerzenreste in den Schmelzlichtern verflüssigen sich auch schnell.
  • Sie sollten auf die Angaben des Herstellers achten, wo Sie die Schmelzlichter einsetzen können. Inzwischen gibt es auch Schmelzlichter, die Sie in Innenräumen einsetzen und durch besonderes Duftöl sogar für eine Aromatherapie benutzen können. In der Regel sind Schmelzlichter aber nur für den Außenbereich geeignet.

Mit Schmelzlichtern haben Sie eine attraktive Möglichkeit, Ihre Kerzenreste vollständig zu recyceln.

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