Der Kunstgriff bei einer richtig guten Hausarbeit besteht darin, einen Bogen von der Einleitung über den Hauptteil bis zum Schlusswort zu spannen. Wie machen Sie das?

So wird das Schlusswort richtig gut

  • Bevor Sie die Hausarbeit schreiben, sammeln Sie den Stoff und machen sich Gedanken über den Aufbau der Arbeit. Gliedern Sie im Vorfeld, welcher Stoff in die Einleitung, in die einzelnen Kapitel des Hauptteils und in das Schlusswort soll. Dann erst schreiben Sie den Text.
  • Formulieren Sie in der Einleitung Leitfragen, die sich aus Ihrem Hauptthema ergeben. So weiß der Leser, worauf es in Ihrer Arbeit hinausläuft.
  • Im Hauptteil argumentieren Sie zu den einzelnen Fragen, führen Belege an und leiten Ihren Argumentationsweg nachvollziehbar her. Am Ende eines Gedankenganges kommen Sie jeweils zu einem Teilergebnis.
  • Im Schlusswort nun fassen Sie die Teilergebnisse aus dem Hauptteil so zusammen, dass Sie gezielt die Fragen aus der Einleitung beantworten.
  • Es sollte für einen Leser, der es eilig hat und nicht Ihre gesamte Argumentation nachvollziehen möchte, sondern sich nur für die Ergebnisse interessiert, möglich sein, nur die Einleitung und den Schluss zu lesen und damit die Quintessenz Ihrer Arbeit fassen zu können. Der Hauptteil ist für die Leser interessant, die Ihre Argumentation detailliert nachvollziehen möchten.
  • Die Kunst besteht allerdings darin, im Schlusswort nicht einfach den Hauptteil zu kopieren, sondern zielorientiert die Ergebnisse herauszufiltern und sie in einen Zusammenhang zu bringen. Schreiben Sie daher nicht noch einmal die Herleitungen ab.
  • Wenn Ihr Thema eine Interpretation oder abstrakte Auswertung der Ergebnisse ermöglicht, schreiben Sie sie ebenfalls in den Schlussteil.
  • Ganz am Schluss bleibt Raum für weiterführende Fragen. Was haben Sie in der Literatur nicht gefunden? Mit welchem Thema könnte man an Ihre Hausarbeit anknüpfen?