Vor allem junge Mütter sind häufig besorgt, wenn ihr Säugling zu häufigem Schluckauf neigt. Doch die oftmals beunruhigend wirkende Symptomatik ist harmos und selten ein Anzeichen für Fehler beim Füttern oder Stillen. Mit einigen einfachen Methoden können Sie jedoch den Schluckauf Ihres Babys wirksam reduzieren.
- 29.09.2011 Lara Marie Balzer
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Kirschkernsäckchen
- warme Getränke
So mindern Sie Schluckauf bei Säuglingen
- Eine hochwirksame Methode, um dem lästigen Schluckauf bei Babys zu entgegenzuwirken, bietet das Aufstoßen des Kindes nach einer Mahlzeit. Nehmen Sie das Baby auf den Arm und klopfen Sie ihm zur Unterstützung leicht auf den Rücken. Durch diese einfache Maßnahme erreichen Sie, dass überschüssige Luft und Gase aus dem Körper entweichen können, die in der Regel zu Schluckauf führen.
- Wenn Ihr Kind zu wiederkehrendem Schluckauf neigt, sollten Sie es zwischendurch immer wieder auf den Arm nehmen und ihm vorsichtig Luft ins Gesicht blasen. Durch diese Maßnahme wird sich die Atemfrequenz des Kindes ändern. Auf diese Weise entspannt sich das Zwechfell des Kindes, so dass der Schluckauf minimiert wird.
- In vielen Fällen hilft die Gabe eines Getränkes. Bieten Sie dem Kind einen Schluck Flüssigkeit an, die vorzugsweise warm ist. In diesem Zusammenhang haben sich ungesüßte Tees, zum Beispiel spezielle Kindertees, hervorragend bewährt.
- Wenden Sie Wärme an, um den Schluckauf zu mindern! Greifen Sie auf ein kleines Kirschkernsäckchen zurück, das Sie auf dem Bauch des Kindes platzieren.
- Bei anhaltendem Schlauckauf hat sich darüber hinaus eine sanfte Massage bewährt. Durch kreisförmige Bewegungen, die beispielsweise an den Fußsohlen des Kindes ausgeführt werden können, entspannt sich der gesamte Körper und mit ihm das Zwerchfell - der Schluckauf lässt nach.
- Nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm und gehen Sie mit ihm einige Schritte im Zimmer auf und ab. In vielen Fällen hilft bereits die beruhigende Nähe der Eltern.
- Manchmal bewirkt ein Temperaturwechsel einen Schluckauf bei Babys, zum Beispiel wenn ihnen beim Wickeln die warme Kleidung ausgezogen wird. Testen Sie daher, ob es Ihrem Kind zu kalt ist!
Bitte bedenken Sie, dass alle vorgestellten Maßnahmen nicht den Besuch bei einem Kinderarzt ersetzen, den Sie bei unklaren oder anhaltenden Beschwerden unbedingt aufsuchen müssen!