Was Sie benötigen:
  • kalkhaltigen Boden
  • sonnigen Standort
  • Gießwasser
  • Pflanzholz
  • Gartenschere

So pflanzen Sie Schleierkraut richtig

Schleierkraut wächst am besten warm und sonnig. Der Boden muss locker, durchlässig und kalkhaltig sein.

    1. Wässern Sie Ihre Pflanze gleich nach dem Einkauf. Stellen Sie den Topf bis zum Pflanzengrün in Wasser. Tränken Sie Erde und Wurzeln mindestens eine Stunde gut durch.
    2. Drehen Sie den Blumentopf um. Stützen Sie den Wurzelhals mit der flachen Hand. Stoßen Sie den Behälter etwas nach außen. Falls die Wurzelballen verfilzt sind, rauen Sie diese vorsichtig mit einem Hölzchen auf. Entfernen Sie den Topf von der Schleierkraut-Pflanze.
    3. Schneiden Sie alle Wurzeln leicht zurück. Verletzen Sie dabei keine festen, fleischigen Wurzelteile.
    4. Heben Sie im Beet große Pflanzlöcher aus. Die Wurzeln der Pflanze dürfen sich beim Einsetzen nicht umbiegen. Zwischen Wurzelballen und Beeterde muss noch genügend Pflanzerde passen.
    5. Setzen Sie Ihr Schleierkraut so tief in das Beet, wie die Pflanze oberhalb der Wurzel hoch ist. Hat sich noch keinen Blattschopf entwickelt, bedecken Sie den Ballen mit höchstens 1 bis 3 cm Erde.
    6. Wässern Sie die Pflanze nach dem Einsetzen nochmals gründlich. Die Bodenoberfläche kann beim Abtrocknen verkrusten. Lockern Sie vorsichtig die Kruste und wässern Sie erneut.
    7. Schneiden Sie das Schleierkraut nach der Hauptblüte vorsichtig zurück. Eine zweite Blüte belohnt den Schnitt.
    8. Die meisten Sorten Schleierkraut sind winterhart. Bedecken Sie das Beet im Winter mit Zweigen von Nadelbäumen, z. B. Douglasien, oder bringen Sie eine dicke Schicht Mulch auf dem Beet aus.

    Schleierkraut schmückt nicht nur den Garten. Die Zweige höher wachsender Sorten eignen sich ebenfalls zum Verzieren von Blumensträußen.