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Schleierkraut pflanzen

Im Blumenhandel ist Schleierkraut eine Beigabe in dekorativen Sträußen. Möchten Sie einen Vorrat im Garten anbauen, gelingt das ohne großen Aufwand.

Schleierkraut passt hervorragend in Blumensträuße und sieht auch im Garten gut aus.
Schleierkraut passt hervorragend in Blumensträuße und sieht auch im Garten gut aus.

Schleierkraut schmückt den Garten und das Haus

Das filigrane Gipskraut mit botanischem Namen Gypsophila paniculata ist überwiegend aus der Blumenbinderei bekannt. Dort lockert es Blumenarrangements auf und verleiht diesen eine duftige Leichtigkeit. Doch auch als buschige Staude im Gartenbeet entfaltet das Schleierkraut seine ausdrucksstarke Wirkung. Grund dafür sind die zahlreichen kleinen weißen Blüten inmitten der dünnen Zweige.

Schleierkraut passt zu allen Pflanzen. Seine Beliebtheit als Schmuck für Feierlichkeiten hat es vorrangig in der Kombination mit roten Rosen erlangt. Dabei entfaltet es auch solo eine große dekorative Wirkung. Soll es im Garten gedeihen, kann das in einer rustikalen Bauernanlage ebenso stattfinden wie in einer edlen Rabatte.

Im Garten blüht Schleierkraut von Juli bis August. Bei guter Pflege erreicht es eine Höhe von bis zu siebzig Zentimetern. Sie können es nach Belieben im Freilandbeet sowie im Kübel einpflanzen. Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen. Um die Staude im Garten erfolgreich anzubauen, ist die Verwendung einer jungen Pflanze aus dem Topf ein guter Tipp. Sie erhalten ein Exemplar im Gartenhandel.

Das Kraut im Garten kultivieren

  1. Wässern Sie die Pflanze circa eine Stunde. Dazu stellen Sie den Topf bis zum oberen Wuchs in einen Eimer mit Wasser. Dadurch saugen sich die Wurzeln mit Flüssigkeit voll, werden geschmeidig und wachsen im Boden besser an.

  2. Zum Auspflanzen wählen Sie einen geschützten und sonnigen Standort. Graben Sie das Pflanzloch größer als der Wurzelballen ist. Wichtig ist, dass die Wurzeln locker hineinpassen und ausreichend Platz zum Einfüllen von  Erde und Kompost verbleibt.

  3. Nehmen Sie das Schleierkraut aus dem Topf. Das gelingt am besten, wenn Sie die Topfseiten an einer Tischkante leicht anklopfen. Anschließend kippen Sie den Topf, sodass die Pflanze kopfüber hängt. Halten Sie diese dabei am Wurzelhals fest. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf.

  4. Falls die Wurzeln sehr stark ausgewachsen sind, schneiden Sie diese mit einer scharfen und sauberen Gartenschere leicht zurück. Verletzen Sie dabei nicht die Hauptwurzeln.

  5. Setzen Sie das Schleierkraut in das Beet, sodass die oberen Anteile mit dem Gartenboden abschließen. Verteilen Sie Erde mit etwas Kompost vermischt um den Wurzelballen. Drücken Sie diese gut fest, damit die Pflanze Halt hat. Gießen Sie die Pflanze kräftig.

Eine reichhaltige Blüte bekommen

Damit das Schleierkraut einen kräftigen Wuchs erreicht, schneiden Sie es nach der Hauptblüte vorsichtig zurück. Bald wird eine zweite Blüte folgen.

Bedecken Sie das Beet mit Reisig, Laub, Mulch oder Tannenzweigen, bevor große Kälte einsetzt. Selbst wenn es sich um eine winterharte Pflanze handelt, ist ein Schutz ratsam.

Beim Anbau von Schleierkraut haben Sie die Wahl zwischen stehenden und kriechenden Sorten. Die Kriechenden eignen sich bevorzugt für die Gestaltung von Steingärten. Damit die Pflanze den Garten viele Jahre schmückt, ist eine winterharte Sorte ratsam.  

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