Alle Kategorien
Suche

Schlafstarre - Ursachen

Eine Schlafstarre hat Ursachen - aber diese sind völlig natürlich und normal. Und dass es diese Phase der Nachtruhe gibt, ist eigentlich eher beruhigend, weil sie den Schläfer schützt.

Die Nacht wird ruhig mit der Schlafstarre.
Die Nacht wird ruhig mit der Schlafstarre.

Die Schlafstarre ist eine Schlafphase

  • Die Nachtruhe ist weniger ruhig, als der Name verspricht. Jeder gesunde Mensch durchläuft ihn ihr verschiedene Phasen, die durch unterschiedliche Merkmale gekennzeichnet sind.
  • Beim Einschlafen durchlaufen Sie die Leichtschlafphase, hier kommt es oft zu heftigen Zuckungen des Körpers, die alles andere als eine Schlafstarre sind. Die Motorik entspannt sich zusehends, aber auch in der folgenden Leichtschlafphase kann es noch zu diesen Bewegungen kommen.
  • In der Tiefschlafphase, die sich nun anschließt, kommt die Skelettmuskulatur relativ zur Ruhe. Besonders in der REM-Phase sind Augen- und Atemmuskulatur sehr aktiv, der Rest des Körpers ist dagegen relativ bewegungsarm, diesen Zustand nennt man die Schlafstarre oder auch Schlaflähmung oder Schlafparalyse.

Kleine Ursachen - große Wirkungen

  • Im Körper hat alles seine Ursachen. So auch die Bewegungsunfähigkeit im Schlaf. Sie tritt zu einer Zeit auf, in der der Schlafende heftig träumt. Und wie Sie sicher auch schon mal erfahren haben, geht es da mitunter rund.
  • Genau das ist der Grund für die Schlafstarre. Die Muskeln sollen nicht ansteuerbar sein, um die Trauminhalte nicht in Bewegung umzusetzen. Gäbe es diesen Mechanismus nicht, hätten viele Menschen nächtliche Unfälle, weil sie von Dächern sprängen, sich mit Auto anlegten oder was auch immer. Die Ursachen dieser gefährlichen Handlungen wären immer im Traumgeschehen zu suchen.
  • Sobald Sie aufwachen oder Sie jemand berührt, verschwindet die Bewegungsunfähigkeit, normalerweise erleben Sie diesen Zustand nicht. Bei manchen Menschen kann dieser starre Zustand auch ins Aufwachen hinein noch Bestand haben. Das führt oft zu Ängsten. Muss es aber nicht, der Körper wacht auch diesmal auf, eventuell mit ein bisschen Verspätung. Ruhig bleiben und atmen hilft.
Teilen:
Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.