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Schlafschreck - so beruhigen Sie Ihr Kind

Wenn Ihr Kind unter der als Krankheit zu bezeichnenden Eigenschaft Schlafschreck leidet, sollten Sie die Ratschläge in folgendem Artikel befolgen, um das Wohlergehen Ihres Kindes zu sichern.

Beruhigen Sie Ihr Kind beim Schlafschreck.
Beruhigen Sie Ihr Kind beim Schlafschreck. © Annamartha / Pixelio

Der Schlafschreck als Krankheit bei Kindern

  • Wenn Ihr Kind nachts abrupt aufwacht und aufschreckt, dann kann das zwar einerseits aufgrund von Albträumen, andererseits auch aufgrund des Schlafschrecks sein, einer Art Krankheit, die meist vor Mitternacht bei Kleinkindern auftritt.
  • Schlafschreck, auch "Terror nocturnus" genannt, ist für Eltern immer sehr unangenehm und befremdlich, da das Kind dabei errötet und schwitzt und teilweise auch nicht ansprechbar ist. 
  • Manchmal kommt es auch vor, dass das Kind einen sehr wilden Gesichtsausdruck hat und unkontrolliert um sich schlägt und um sich tritt.

Was Sie als Eltern tun sollten

  • Zunächst einmal ist Schlafschreck eine Art vererbbare Krankheit, das heißt, Sie als Elternteil haben möglicherweise als Kind auch unter Schlafschreck gelitten. Schlimm ist diese Krankheit jedoch eigentlich nicht, solange das Kind sich nicht an irgendwelchen Dingen im Zimmer verletzen kann.
  • Das Kind kann sich am nächsten Morgen meist nicht mehr an das Aufschrecken erinnern, dennoch ist das Ganze ja auch unangenehm für Sie als Eltern, da Sie sich vermutlich jedes Mal Gedanken machen, wenn Ihr Kind nachts Geräusche von sich gibt.
  • Halten Sie an den Schlafgewohnheiten Ihres Kindes fest und versuchen Sie, abendliche Rituale zu pflegen, die das Kind auf das Einschlafen vorbereiten. Versuchen Sie also, das Bett des Kindes nicht zu wechseln, es nie woanders schlafen zu legen und immer etwa zur gleichen Zeit ins Bett zu bringen. 
  • Falls dies nichts nützt, nehmen Sie das Kind mit zu sich ins Bett. Wenn es Verbesserungen zeigt und nachts nicht mehr aufschreckt, versuchen Sie wieder, es im eigenen Bett schlafen zu legen. 
  • Auch hilft es dem Kind, falls es nach dem Aufschrecken bei Bewusstsein ist, mit einem Glas Wasser oder Milch beizustehen und zu trösten.
  • Wenn Sie selbst nach diesen Mitteln keine Erfolge erzielen, sollten Sie sich an einen Kinderarzt wenden und mit diesem darüber sprechen, denn dieser hat bestimmt noch einige weitere Ratschläge für Sie.
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