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Schlafsack nicht falten - so rollen Sie ihn richtig

Schlafsack nicht falten - so rollen Sie ihn richtig1:42
Video von Heike Kadereit1:42

Das Übernachten in einem Schlafsack hat für viele einen ganz besonderen Reiz. Nach Gebrauch müssen Sie ihn irgendwie wieder klein bekommen. Allerdings sollten Sie ihn nicht falten wie eine Decke, sondern rollen. Auch das Stopfen wird an manchen Stellen empfohlen.

Den Schlafsack nicht falten, sondern rollen

  1. Breiten Sie Ihren Schlafsack komplett aus. Schließen Sie den Reißverschluss, der sich längs des Stoffes befindet.
  2. Falten Sie den Schlafsack einmal der Länge nach.
  3. Nun rollen Sie ihn vom Fußteil her mit viel Druck möglichst eng auf. Es geht besser, wenn Sie mit den Knien mehr Druck erzeugen. Knien Sie sich also auf den bereits aufgerollten Teil.
  4. Wenn Sie ihn fertig aufgerollt haben, klemmen Sie ihn zwischen Ihre Knie und nehmen den mitgelieferten Beutel zur Hand. Stülpen Sie den Beutel von oben über den Schlafsack. Wenn Sie ihn schön fest gerollt haben, sollte das Stülpen nicht zu schwer gehen. Stopfen Sie überstehende Teile in den Beutel.
  5. Ziehen Sie, wenn der Schlafsack komplett im Beutel verstaut ist, die Schnüre oben zu.
  6. Auch wenn Sie es am Anfang nicht für möglich halten: Er wird hineinpassen, denn die Federn bzw. die Fütterung lassen sich enorm komprimieren.
  7. Sie sollten ihn übrigens deswegen nicht falten, weil ansonsten die Federn an den Faltstellen brechen könnten.

Tipps rund um Ihr Ersatzbett

  • Lüften Sie den Schlafsack nach jedem Gebrauch gut durch.
  • Bevor Sie ihn verpacken, sollten Sie ihn eventuell waschen. Das geht meist nur zu Hause. Waschen Sie ihn mit Daunenwaschmittel, wenn es sich um einen Daunenschlafsack handelt, oder mit Feinmaschmittel. Beachten Sie die Waschhinweise.
  • Ihren Daunenschlafsack können Sie prima im Trockner trocknen. Geben Sie zwei, drei Tennisbälle mit in die Trommel, damit die Federn schön aufgewirbelt und verteilt werden. Sie können ihn im Hochsommer auch draußen trocknen, aber möglichst nicht in der prallen Sonne, weil sonst die Federn brüchig werden könnten. Zwischendurch schütteln Sie ihn immer wieder auf.
  • Den Schlafsack können Sie eine Zeit lang im aufgerollten Zustand im Schrank oder in einem trockenen Raum lagern. Über längere Zeit sollten Sie ihn allerdings ungerollt aufbewahren.
  • Schlafen Sie nie voll angezogen, mit Jeans oder Jacke, in Ihrem Schlafsack, denn dann wärmt er nicht gut. Ziehen Sie besser Schlafshorts oder eine Jogginghose, Socken und ein T-Shirt an.
  • Kaufen Sie am besten ein hochwertiges Modell. Die Nachtruhe ist sowohl beim Festival als auch im Urlaub enorm wichtig.
  • Legen Sie eventuell eine Isomatte darunter, die zusätzlich vor Bodenkälte und -nässe schützt.

Manche Hersteller empfehlen anstatt des Rollens das Stopfen in den Sack, damit die Federn nicht immer an derselben Stelle belastet werden. Vielleicht wechseln Sie am besten zwischen diesen beiden Methoden.

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