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Schlachtpreis für Pferd - das sollten Sie beachten

Jeder Pferdebesitzer hofft, dass er nie sein Pferd zum Schlachter geben muss. Doch leider bleibt manchmal - aus welchen Gründen auch immer - keine andere Wahl. In diesem Fall können Sie versuchen, einen möglichst hohen Schlachtpreis zu erzielen.

Auch Fohlen landen beim Schlachter.
Auch Fohlen landen beim Schlachter.

So berechnet sich der Schlachtpreis

Im Gegensatz zur Schweiz gibt es in Deutschland keine genormten Schlachtpreise. Dieser Tatbestand führt dazu, dass jeder Schlachtbetrieb seine eigene Bewertung durchführt, in der die nachstehenden Fakten zum Tragen kommen:

  • Der Schlachtpreis richtet sich nach der Masse des Schlachtkörpers. Dieser ergibt sich nicht nur aus dem Gewicht des Pferdes, sondern vielmehr aus der Kombination zwischen Knochen und Fleisch.
  • Beachten Sie hierbei, dass junge Pferde eine größere Masse an Schlachtkörper erreichen als dies bei älteren Pferden der Fall ist.
  • Gleichzeitig ist der Schlachtpreis von der Rasse des Pferdes abhängig, da hier erhebliche Unterschiede bezüglich des Knochenbaus vorliegen.
  • Einen Einfluss auf die Schlachtmasse nimmt auch die Haltung und die Verwendung des Pferdes.
  • Immer nur im Schritt zu reiten, wird auf Dauer langweilig. Die nächste Möglichkeit …

  • Bedenken Sie, dass all diese Fakten zu einer individuellen Beurteilung beim Festlegen des Schlachtpreises führen.
  • Zusätzlich gibt es bestimmte Zeiten im Jahr, in denen vermehrt Pferde zum Schlachter gegeben werden. Dies ist zum Beispiel im Herbst der Fall, wenn die zur Schlachtung gezüchteten Jungpferde von der Koppel geholt werden und beim Schlachter landen. In dieser Zeit werden die regulären Schlachtpreise nach unten korrigiert, da das Angebot höher als die Nachfrage ist.
  • Der Schlachtpreis wird in Centbeträgen pro Kilo Lebendgewicht angegeben und entsprechend berechnet. Dem Centpreis liegt eine Bewertung nach Kategorien zugrunde, die jedoch bei jedem Schlachter unterschiedlich ausfallen. So gibt es Schlachter, die vier Kategorien ansetzen, während andere nur zwei Kategorien haben (voll- oder geringfleischig).

Der Zustand vom Pferd ist entscheidend

Trotz der traurigen Angelegenheit, ein Pferd zum Schlachter geben zu müssen, können Sie den Preis wie folgt beeinflussen:

  • Geben Sie Ihrem Pferd vermehrt Gras und/oder Kraftfutter, bevor Sie es an den Schlachter verkaufen.
  • Arbeiten Sie nicht zu viel mit Ihrem Pferd, sondern lassen Sie es als Gnadenbrotpferd ausruhen.
  • Selbstverständlich nimmt der Gesamtzustand des Pferdes einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe vom Schlachtpreis. Wenn das Pferd wohlernährt aussieht, dann wird sich auch der Preis erhöhen.
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