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Schimmel und Salpeter - Informatives zum Unterschied

An feuchten Wänden oder Mauern Ihrer Wohnung können Schimmelstellen entstehen. In manchen Fällen handelt es sich dabei aber auch um Salpeterausblühungen. Vor dem Entfernen sollten Sie feststellen, um welche Substanz es sich genau handelt.

Schimmel und Salpeter entstehen durch Feuchtigkeit.
Schimmel und Salpeter entstehen durch Feuchtigkeit.

Schimmel im Haus ist keine Seltenheit

An den feuchten Innenwänden Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses kann es zu einem Schimmelbefall kommen. Besonders stark betroffen sind davon Kellerwände oder Räume, die sich unter der Erde befinden. Die betroffene Wand wird von der Feuchtigkeit durchdrungen und dies geschieht in der Regel durch kalte Außenluft. Die Wand ist somit nicht dicht und sollte so schnell wie möglich saniert werden. Eine gute und regelmäßige Belüftung der betroffenen Räume ist unbedingt vonnöten und schützt Sie vor weiteren Problemen. Die schwarzen Schimmelflecken sollten Sie natürlich entfernen und handelt es sich um eine Tapete, so sollten Sie diese zur Sicherheit auch von der Wand nehmen und dahinter nachschauen. Ist das Mauerwerk vollkommen durchdrungen, so werden Sie wohl professionelle Hilfe benötigen. Schimmel kann unter Umständen auch mit Salpeterausblühungen verwechselt werden. Auf den ersten Blick sehen sich beide Substanzen sehr ähnlich. Es gibt aber dennoch ein paar Unterschiede, durch die Sie in den meisten Fällen eine genaue Zuordnung vornehmen können.

Unterschiede zu den Salpeterausblühungen

  • In der heutigen Zeit kommen Salpeterausblühungen eher nur noch selten vor. In den meisten Fällen handelt es sich um einen Schimmelbefall. Trotzdem sollten Sie erst auf Nummer sicher gehen und überprüfen, um welche Substanz es sich genau handelt. Erst wenn Sie sich versichert haben, können Sie die Substanz fachgerecht entfernen. Lassen Sie sich aber auf keinen Fall zu lang Zeit, beide Substanzen sind nicht gerade gut für Ihre Gesundheit.
  • Salpeter kann nur durch die Oxidation von organischen Substanzen, wie zum Beispiel Harn und Extrementen, entstehen. Wurde Ihr Gebäude in der Vergangenheit nicht gerade landwirtschaftlich genutzt, so ist ein Befall fast nicht wahrscheinlich und es handelt sich doch um Schimmel. Salpeterausblühungen besitzen eine trockene und kristalline Struktur und unterscheiden sich auf den zweiten Blick deutlich von einem Schimmelpilz. Dieser besitzt keine solche Struktur und sieht beim genaueren Hinsehen völlig anders aus.
  • Im Gegensatz zu diesem riechen die Ausblühungen auf keinen Fall modrig oder nach einem Pilzbefall, sie sind absolut geruchslos. Überprüfen Sie am besten die Struktur mit Handschuhen und riechen sie eine Weile an den befallenen Stellen. Nach wenigen Minuten sollten Sie genau feststellen können, ob es sich nun um Schimmel oder um Salpeterausblühungen handelt.
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