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Schildläuse bekämpfen - so funktioniert's

Jeder Pflanzenbesitzer- und liebhaber kennt Ungeziefer in seinem Garten bzw. Haushalt. Aber Sie möchten lieber erst mal ohne die chemische Keule auskommen, um Schildläuse zu bekämpfen und Ihre Blütenpracht nicht zu riskieren. Manche Schädlinge allerdings setzen sich resistent gegenüber harmlosen Hausmitteln zur Wehr.

Auch Schildläuse zu bekämpfen, gehört zu den Tätigkeiten im Garten.
Auch Schildläuse zu bekämpfen, gehört zu den Tätigkeiten im Garten.
  • Die Schildläuse sind mit einem großen Panzerschild bedeckt, darunter sind die Eier der Laus. Dieser Panzer ist ziemlich widerstandsfähig gegenüber Vernichtungsaktionen. Zuerst können Sie es nach Besichtigung des Lausbefalles mit einer Besprühung versuchen. Sie mischen sich eine starke Schmierseifenlauge (1 Esslöffel Schmierseife auf 1 Liter Wasser ) und sprühen gezielt auf die Schildläuse. Bedecken Sie die Erde Ihrer Pflanze mit etwas Zeitungspapier oder einem Stück Folie, damit nicht zuviel Lauge in das Erdreich kommt.
  • Einen nächsten Versuch die Schildläuse zu bekämpfen, können Sie starten, indem Sie Wattestäbchen in Alkohol
     tauchen und so die Tierchen eintränken. Nehmen Sie am besten 70%igen Alkohol aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt. Wenn Sie nur einige Schildläuse entdecken, gehen Sie am besten ganz konservativ vor und kratzen mit einem Messer vorsichtig die Läuse ab, wegen der Eiablage betupfen oder besprühen Sie dann ganz gezielt die Stellen, an denen die Schildläuse saßen.
  • Eine weitere Alternative zu chemischen Mitteln kann darin bestehen, Knoblauchzehen in die Blumenerde der Pflanze zu stecken, allerdings auch nur, wenn der Lausbefall gering ist, da der Erfolg dieser Methode etwas länger dauert. Oder Sie schaben eben auch vorher die Panzertiere von der Pflanze ab.
  • Sie können auch einen Tauchversuch unternehmen. Dazu steckt man die Pflanze für einen Tag kopfüber in ein großes Wassergefäß. Auf diese Weise sollen die Schildläuse ersticken. Sie müssen nur die Pflanzerde mit einem Tuch fest umwickeln, so dass die Erde oder der Wurzelballen nicht herausfällt.
  • Auch eine Ölbehandlung könnte ein Erfolg werden. Sie nehmen vorzugsweise Rapsöl, kratzen die Tiere von der Pflanze ab und tragen mit einem Pinsel das Öl auf die befallenen Stellen. Nach zwei Wochen sollten Sie die Aktion nochmals wiederholen, um das völlige Absterben der Eier zu sichern.
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