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Schilddrüsenunterfunktion - die Folgen einfach erklärt

Auch die Schilddrüsenunterfunktion ist mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Es gibt bestimmte Symptome, die darauf hinweisen. Unternehmen Sie nichts, kann das Folgen haben.

Ein geschwollener Hals kann auf eine Schilddrüsenerkrankung hinweisen.
Ein geschwollener Hals kann auf eine Schilddrüsenerkrankung hinweisen. © jules_jordison / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Hausarzt
  • Endokrinologe

Was die Schilddrüsenunterfunktion bedeutet

Im Fachjargon nennen Experten die Schilddrüsenunterfunktion Hypothyreose.

  • Experten sagen, dass eine Schilddrüsenunterfunktion gut zu diagnostizieren ist. Und sie ist auch gut zu behandeln. 
  • Sie besteht, wenn der Körper mit den notwendigen Schilddrüsenhormonen nicht mehr gut versorgt wird. Dazu gehört zum Beispiel Thyroxin.
  • Der Stoffwechsel läuft bei der Hypothyreose langsamer. Die Folgen: die Leistungsfähigkeit fällt ab.
  • Nachgewiesen wird die Unterfunktion durch eine Blutuntersuchung. Dies ist am Laborparameter TSH zu erkennen. Der Körper gibt nicht nur das Thyroxin nicht mehr normal ab, sondern auch das Thyreotropin (TSH). Dieses Hormon wird in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) gebildet.
  • Damit auch genügend Hormone aufgebaut werden können, braucht die Schilddrüse Jod. Der Erwachsene benötigt circa 200 Mikrogramm pro Tag.
  • Eine Schilddrüsenunterfunktion kann durchaus angeboren sein. Sie tritt allerdings eher in Folge einer Entzündung der Schilddrüse auf. Ein Mangel an Jod und eine ungesunde Ernährung können auch zur Hypothyreose führen. In der Regel ist dabei die Schilddrüse vergrößert.

Da die Folgen erheblich sein können, sollten Sie die Schilddrüse untersuchen lassen.

Das sind die Folgen bei Nichtbehandlung

Durch die Schilddrüsenunterfunktion können erhebliche Folgen für den Körper eintreten. Die Hormone der Schilddrüse sind wichtig für alle Zellen. Nichts im Körper kann ohne sie auskommen.

  • Es ist möglich, dass der TSH-Wert im Körper noch normal ist. Ein Labortest reicht nicht immer aus, um eine Schilddrüsenunterfunktion zu diagnostizieren.
  • Meist merken Sie es am Leistungsabfall, Sie sind müde und erschöpft. Oft kommt es auch zur Gewichtszunahme und das Herz rast. Meist ist der Herzschlag aber eher langsamer.
  • Wird diese Unterfunktion nicht behandelt, können in Folge mehrere Laborparameter immer schlechter werden: Unter anderem können sich Blutfettwerte (Cholesterin) erhöhen und auch die Leberwerte, obwohl Sie gar keinen Alkohol trinken.
  • Sie fangen nachts an zu schwitzen, sind empfindlich der Kälte gegenüber und frieren leicht.
  • Durch vermehrte Wassereinlagerungen können die Augenlider anschwellen und ein Spannungskopfschmerz kann entstehen.
  • Haarausfall, trockene Haut und sprödes, trockenes Haar sowie splitternde und brüchige Fingernägel sind ebenso meist Folgen der Schilddrüsenunterfunktion.
  • Die Hypothyreose löst aber auch psychische Symptome aus, wie zum Beispiel mangelnder Energieschub, depressive Stimmung, schlechte Konzentration, Ängste und schlechtes Kurzzeitgedächtnis.

All diese Symptome können auch noch andere Ursachen haben. Deshalb ist es wichtig, den Hausarzt aufzusuchen, um nach der Ursache zu forschen. Bei Verdacht überweist Sie der Hausarzt zu einem Facharzt für Endokrinologie.

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