Für viele Kinder und Jugendliche ist wohl "Fußballstar werden" ein Traum. Doch auch wenn sich die meisten nur für das Spiel interessieren, es gibt auch viele die sich vorstellen können den Beruf des Schiedsrichters auszuüben. Die Freizeit mit dem Beruf zu verbinden ist ein großes Glück, Schiedsrichter zu sein fordert aber auch große Leistungsbereitschaft und Disziplin. Der Weg zum Beruf Schiedsrichter ist dabei ein langer und oft steiniger.
- 07.07.2010 Markus Meyer
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- Grundvoraussetzung für den Job als Schiedsrichter ist zuerst einmal die Leidenschaft für den Sport mitzubringen. Nur so kann man auch zu einem guten Schiedsrichter werden. Ob Sie es überhaupt schaffen, hängt viel von Ihren persönlichen Eigenschaften und Talenten ab. Als Schiedsrichter müssen sie in kürzester Zeit Entscheidungen treffen können, müssen extrem sportlich sein, stets objektiv urteilen können und stressresistent sein. Auf Schiedsrichtern liegt ein ungeheurer Druck, sie sind es oft, die ganze Spiele entscheiden können. Dabei wird es umso schwieriger, je höher Sie in der Liga aufsteigen.
- Die meisten Schiedsrichter haben vor Ihrer Karriere selbst Fußball gespielt und sind so auf den Schiedsrichter Job gekommen. Um Schiedsrichter werden zu können, kann man nicht gleich oben einsteigen und wichtige Spiele pfeifen. Man beginnt immer ganz unten und kann sich durch gute Leistung nach oben spielen.
- Auf dem Weg zum Schiedsrichter gehört neben viel Praxis, also neben vielen Spielen, auch die theoretische Ausbildung dazu. Das heißt, Sie müssen viele Kurse und Fortbildungen absolvieren, um immer auf dem neuesten Stand des häufig wechselnden Regelwerks zu sein.
- Entscheidend dabei ist oft das sogenannte Vitamin C. Wie lange es dauert, bis Sie aufsteigen, hängt stark davon ab, welche Kontakte Sie haben und in welchem Maß sie Ihnen helfen. Gute Leistungen auf der einen Seite ist die Grundvoraussetzung für diese Tätigkeit, aber um möglichst schnell aufzusteigen, möglicherweise auch bei internationalen Spielen pfeifen dürfen, hängt in großem Maße von Ihren Beziehungen zu der Führungsebene des Fußballverbands ab.