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Schäferhunde - die Welpen spielerisch richtig erziehen

Schäferhunde gehören zu den beliebtesten Hunderassen. Die ausgewachsenen Tiere können sehr kräftig werden, sodass Sie es nicht versäumen sollten, bereits den Welpen so früh wie möglich zu erziehen.

Schäferhund-Welpen sollten spielerisch erzogen werden.
Schäferhund-Welpen sollten spielerisch erzogen werden. © Jette / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Gute Laune
  • Leckerchen

Die Stärken der Schäferhunde

  • Die ausgewachsenen Schäferhunde erreichen eine Schulterhöhe  von ca. 60 cm bei einem Gewicht von 35 kg (Rüden) und 30 kg (Hündinnen).
  • Sie gehen eine sehr enge Beziehung zu Ihrem Halter ein und sind dabei arbeitsfreudig und leicht zu erziehen - wenn Sie es denn von Anfang an richtig machen. Schlechte Haltung oder grobe Erziehungsfehler wirken sich fast immer negativ auf das spätere Hundeverhalten aus.
  • Schäferhunde sind wahre Allrounder, weil sie intelligent und bewegungsfreudig sind. Diese Tiere haben somit vielfältige Einsatzmöglichkeiten und sind häufig im Hundesport aber auch bei den Diensthunden zu finden.

Die Welpen von Anfang an richtig führen

Wie alle Welpen sind auch die kleinen Schäferhunde verspielt und neugierig. Nutzen Sie diese kurze Phase des Lebens für die ersten Erziehungsschritte.

  • Wenn der Welpe neu in Ihr Haus kommt, sollten Sie ihn sich zwar eingewöhnen lassen, was aber nicht heißt, dass er machen kann, was er will. Wenn Sie nicht möchten, dass ein Hund die Küche betritt, dann lassen Sie auch den Welpen niemals in die Küche. Ein Hund versteht es nicht, wenn er es zu Beginn durfte und irgendwann, nämlich genau dann, wenn er sich eingewöhnt hat, nicht mehr.
  • Die Erziehung von Welpen erfordert viel Einfühlungsvermögen und Geduld. Da die jungen …

  • Das Wichtigste ist aber, dass Sie selbst mit Spaß an der Erziehung arbeiten. Die Welpenzeit ist so kurz und Sie haben sich doch einen Hund als Bereicherung in Ihr Leben geholt. Freuen Sie sich über Ihren neuen Vierbeiner und lächeln Sie ihn einfach oft einmal an. Sie werden sehen, auch Ihr kleiner Hund merkt bereits an Ihrer Ausstrahlung, dass er willkommen ist, und wird es Ihnen mit einem "will to please" danken.
  • Fangen Sie frühzeitig mit dem Erlernen der ersten Kommandos an. Wenn Sie ein Leckerchen in der Hand halten, warten Sie, bis Ihr Hund sich gesetzt hat. Das geschieht erfahrungsgemäß nach einiger Zeit fast von selbst. Geben Sie ihm nur dann das Leckerchen und freuen Sie sich dabei.
  • Für das Kommando "Platz" sollten Sie sich besser zu Ihrem Hund auf den Boden setzen. Nehmen Sie ein Leckerchen in die Handfläche und halten es mit dem Daumen fest. Klopfen Sie nun mit der Handfläche nach unten auf den Boden. Wenn Ihr Hund mit dem Bauch den Boden erreicht, drehen Sie die Hand blitzschnell um, sodass er das Leckerchen fressen kann.
  • Lockern Sie die Trainingsarbeit dabei immer wieder mit einem "Raufspiel" auf. Machen Sie einfach einmal komische Geräusche, während Sie auf dem Boden sitzen, und lachen dabei über sich selber. Schieben Sie Ihren Hund dann sanft von sich und krabbeln dann etwas weg zu ihm. Dadurch animieren Sie ihn, Ihnen zu folgen. Knuddeln Sie ihn dann einfach einmal durch, himmeln ihn an und verlangen dann aber blitzschnell wieder ein "Sitz" für ein Leckerchen von ihm. 
  • So können Sie bereits spielerisch mit 10 Wochen alten Hunden arbeiten. Sie bauen beim Spiel mit ernstem Hintergrund schnell Vertrauen auf, welches für die spätere "richtige" Hundeführung immens wichtig ist.
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