Was Sie benötigen:
  • Saunaofen
  • Dachlatten
  • Vierkanthölzer
  • Steinwolle
  • Profilbretter
  • Dampfsperre
  • Hartfaserplatten

Platz für eine Sauna lässt sich überall finden, ob im Keller oder am Dachboden. Achten Sie auf das richtige Material und auf die bautechnischen Gegebenheiten, dann wird Ihre selbst gebaute Sauna zu einem richtigen Ort der Erholung.

So bauen Sie selber Ihre Sauna

Für die Profilbretter empfiehlt sich Fichtenholz, da dieses qualitativ gut ist, aber gleichzeitig preislich einige Vorteile gegenüber anderen Hölzern bietet. Ihr Saunaofen sollte am besten ein 380-Volt-Saunaofen sein.

  1. Um eine Sauna selber zu bauen, sollten Sie sich zunächst einen Plan machen, einen Grundriss. So stellen Sie sicher, dass alle Teile auch auf Ihren verfügbaren Raum abgestimmt sind.
  2. Die Rahmenhölzer sollten etwa 2,5 cm bis 4 cm von der Wand entfernt angebracht werden - aus Gründen der Durchlüftung.
  3. Die Spanplatten sollten Sie auf die richtige Größe Ihrer Sauna zuschneiden lassen und dann mit den Rahmenhölzern verbinden.
  4. Für den Abstand von Spanplatte zu Profilbrettern benötigen Sie etwa 0,4 cm breite Vierkanthölzer.
  5. Für die Dämmung benutzen Sie am besten Steinwolle. Diese wird dann zwischen den Vierkanthölzern und den Spanplatten angebracht. Davor bringen Sie die Dampfsperre an.
  6. Jetzt bringen Sie die Profilbretter an, schließen damit die selber gebaute Sauna also ab.
  7. Die Einrichtung Ihrer Sauna ist Ihnen selbst überlasen. Sitzbänke, Thermometer und Weiteres finden Sie wie auch schon die Materialien für den Saunabau im Baumarkt. Achten Sie nur darauf, dass noch genügend Platz für den Saunaofen bleibt. Zur Durchlüftung reicht meist eine großzügige Tür.

Als Alternative lassen sich auch Bausätze für eine Sauna kaufen, die dann aber wiederum teurer ausfallen, als wenn Sie alles  selber bauen. Dennoch müssen Sie mit Kosten von ungefähr 2 000 Euro rechnen.