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Sauerstoffdurchlässigkeit bei Kontaktlinsen - Wissenswertes über den Tragekomfort

Kontaktlinsen müssen über einen hohen Tragekomfort verfügen. Wenn sie nicht angenehm zu tragen sind, sollte man sie austauschen, einen Optiker oder sogar Augenarzt aufsuchen. Nicht nur die Stärke, sondern auch der Wassergehalt sowie die Sauerstoffdurchlässigkeit haben einen großen Anteil daran, dass die Linsen beim Tragen nicht zu spüren sind.

Den Behälter regelmäßig austauschen
Den Behälter regelmäßig austauschen

Sauerstoffdurchlässigkeit der Sehhilfen

  • Den Wert der Sauerstoffdurchlässigkeit bei Kontaktlinsen erkennen Sie am Wert DK. Oft wird er in Relation zur Dicke der Linsenmitte angegeben, da dieser Vergleich wichtig für die Verträglichkeit Ihrer Hornhaut ist. Finden Sie Kontaktlinsen, die diese beiden Werte miteinander in Relation setzen, wird der Wert "DK/t" genannt. Das "t" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Thickness", also Dicke.
  • Je höher dieser Wert ist, desto besser kann Ihr Auge die Kontaktlinsen vertragen. Ein DK von 30 zum Beispiel ist niedrig; langfristig wird Ihre Hornhaut hierunter leiden, wenn Sie die Linsen häufig und lange tragen. Ein DK von über 80 hingegen verträgt Ihr Auge gut, da die Hornhaut gut mit Sauerstoff versorgt wird.
  • Der Tragekomfort ist allerdings nicht nur von der Sauerstoffdurchlässigkeit abhängig. Sie sollten besonders bei weichen Linsen auf den Wassergehalt achten, da dieser Wert die dauerhafte Verträglichkeit Ihres Auges erhöht.
  • Im Handel finden Sie Linsen mit einem Wassergehalt, der unter 30 liegen kann und dann in Abstufungen bis über 70 Prozent reicht. Je höher dieser Wert ist, desto länger können Sie die Sehhilfen ohne Probleme tragen.
  • Allerdings gehen diese Linsen beim Herausnehmen schneller kaputt. Auch müssen Sie einplanen, dass Sie unter Umständen eine solche Linse nicht allzu lange tragen können, da sich schneller Ablagerungen bilden. Sie sollten sie daher auf jeden Fall immer sorgfältig reinigen.

Kontaktlinsen richtig pflegen

  • Egal, ob Sie weiche oder harte Kontaktlinsen tragen, wichtig ist, dass Sie sie nach jedem Tragen sorgfältig reinigen. Besonders auf Linsen mit einer hohen Sauerstoffdurchlässigkeit und hohem Wassergehalt bilden sich sonst schnell Ablagerungen, die den Tragekomfort beeinträchtigen.
  • Bevor Sie Ihre Finger in Richtung Auge bewegen, waschen Sie sich immer die Hände. Schmutz an Ihren Fingern kann zum einen Ihr Auge reizen und zu Bindehautentzündungen führen, zum anderen kann die Linse beschädigt werden.
  • Achten Sie dann darauf, dass sich an Ihren Fingern möglichst keine Fussel vom Handtuch befinden. Fusseln Ihre Handtücher stark, können Sie ein Mikrofasertuch zum Abtrocknen der Hände verwenden.
  • Bei weichen Kontaktlinsen sollten Sie eine Aufbewahrungsflüssigkeit wählen, die einen Proteinentferner enthält. Vermeiden Sie möglichst das Reiben auf der Linse, die das Risiko steigt, dass die Linsen kaputt gehen.
  • Harte Linsen hingegen können es in der Regel vertragen, wenn Sie einen Proteinentferner manuell auftragen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Optiker, welches Pflegemittel für Ihre Kontaktlinsen passend ist. So kann der Tragekomfort möglichst lange erhalten bleiben.
  • Tragen Sie Ihre Linsen nicht länger als angegeben. Auch wenn die Sauerstoffdurchlässigkeit hoch ist, sollten Sie Tageslinsen nur einen Tag lang, Wochenlinsen sieben Tage und Monatslinsen einen Monat tragen. Halten Sie sich an diese Vorgaben, profitiert Ihre Augengesundheit davon.
  • Kommt es zu plötzlichen Reizungen des Auges, nehmen Sie die Linse heraus und werfen Sie sie weg. Ablagerungen oder Risse können zu solchen Beschwerden führen.
  • Den Aufbewahrungsbehälter sollten Sie monatlich austauschen, da sich hier unter Umständen Schmutz und Erreger ansammeln können. Alternativ können Sie ihn in Wasser auskochen.
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