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Santokumesser - die Verwendung

Die Verwendungsmöglichkeiten eines Santokumessers werden schon in seinem Namen beschrieben, denn übersetzt bedeutet der Name "Messer der drei Tugenden". Mit diesen drei Tugenden sind Fleisch, Fisch und Gemüse gemeint.

Santokumesser haben eine lange Tradition.
Santokumesser haben eine lange Tradition. © arkadius neumann / Pixelio

Das Santokumesser stammt aus Japan und findet dort seit langer Zeit als Allzweckküchenmesser Verwendung. Inzwischen wird es jedoch weltweit hergestellt und verkauft.

Santokumesser - Allzweckmesser aus Japan

  • Bei einem Santokumesser bilden die obere Kante der Klinge und der Griff immer eine gerade Linie. Die Form der Klinge kann jedoch unterschiedlich sein.
  • Diese Messer sind in der Regel recht groß und haben eine Klingenlänge zwischen 10 und 20 Zentimetern, zu der die Länge des Griffs noch hinzuzurechnen ist. Trotz ihrer Größe sind sie jedoch gegenüber anderen Küchenmessern recht leicht und praktisch im Gebrauch.
  • Die Klinge ist extrem scharf und hat bei manchen Messern an der unteren Kante einen zusätzlichen Kullenschliff, also mehrere kleine Vertiefungen, sodass das Schnittgut nicht an der Klinge haften bleibt.
  • Santokumesser werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Besonders hart und haltbar ist der Damaststahl, bei dem mehrere Schichten Stahl verschweißt werden. Der Griff besteht oft aus Holz oder ebenfalls aus Stahl, manchmal wird aber auch Kunststoff verwendet.
  • Der Name Santoku setzt sich aus den beiden japanischen Wörtern san und toku zusammen. San bedeutet übersetzt drei und toku Tugenden. Mit der Bezeichnung "Messer der drei Tugenden" soll zum Ausdruck gebracht werden, dass das Messer in gleicher Weise für das Schneiden von Gemüse, Fisch und Fleisch geeignet ist.

Verwendung in der Küche

  • Mit einem Santokumesser können Sie sowohl Fleisch und Fisch wie auch Gemüse schneiden. Sie können es zum Schneiden, zum Wiegen und zum Hacken benutzen. Als Unterlage ist ein Brett aus Holz oder Kunststoff am besten geeignet.
  • Bei der Verwendung hat ein Santokumesser gegenüber anderen Messern den Vorteil, dass seine Klinge sehr breit ist und nach unten weit über den Griff hinausragt. Dadurch haben Sie beim Schneiden viel Platz für Ihre Finger.
  • Nach der Verwendung können Sie Ihr Santokumesser zwar auch im Geschirrspüler waschen, besser ist jedoch eine Reinigung unter fließendem Wasser. Danach sollten Sie das Messer sorgfältig abtrocknen, bevor Sie es wieder in einer Schublade verstauen.
  • Den Holzgriff können Sie ab und zu mit etwas Öl einreiben, damit das Holz geschmeidig bleibt. Zum Schleifen der Klinge empfiehlt sich ein Schleifstein. Hierfür gibt es japanische Wassersteine in verschiedenen Körnungen, die vor dem Gebrauch kurz in Wasser getaucht werden.
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