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San Francisco - Wissenswertes zur Lage

Sie wollen sich endlich einen Reisetraum erfüllen und in San Francisco Urlaub machen. Dass die Stadt in den USA liegt, ist Ihnen klar, aber was gibt es zur Lage der Metropole im Konkreten zu wissen: Welche Flüsse, Berge und Meere finden sich in der Nähe der Millionenstadt und welche Auswirkungen hat das auf das vorherrschende Klima Ihres Reiseziels?

Wahrzeichen: Die Golden Gate Bridge
Wahrzeichen: Die Golden Gate Bridge

Lage der "Belle of the Bay"

  • Vielleicht wissen Sie, dass San Franciso auf einer gleichnamigen Halbinsel liegt. Dass bedeutet vor allem, dass Sie aus der Stadt einen atemberaubenden Blick auf die Bucht von San Francisco genießen können, welche die Stadt im Osten begrenzt. 
  • Halbinsel meint selbstverständlich eine Lage inmitten des Meers. So gilt der Pazifik als westliche Grenze der Großstadt, während die Meerenge Golden Gate die Metropole im Norden umfasst - hier findet sich nun auch das Wahrzeichen San Franciscos - die Golden Gate Bridge, die ihre Bezeichnung eben der gleichnamigen Meerenge verdankt, über die sie führt. Auch im Süden lässt sich schließlich eine unmissverständliche Stadtgrenze ausmachen. So liegen dort die Twin Peaks: Etwa 276 m hohe Zwillingsberge, auf denen sich u. a. ein Naturressort befindet. 
  • Wenn Sie die Twin Peaks für die höchste Stelle der Stadt halten, dann liegen Sie übrigens falsch: So zeichnet sich San Francisco vor allem durch Hügel und Berganhöhen aus - insgesamt kommt die Metrople dabei auf ganze 42 Stück. Der höchste von ihnen ist schließlich der Mount Davidson - die Twin Peaks schaffen es aber auf einen verdienten 2. Platz.
  • Sie können sich San Francisco im Allgemeinen als eine der bedeutendsten Hafenstädte der nordamerikanischen Westküste vorstellen. Der Naturhafen der Metropole liegt dabei im Schutz des Meeres selbst. Eine letzte wohl allen bekannte Besonderheit der Stadt: Ihre Lage an der ausladenden Bucht mit ihren kleinen Inseln bot sich um 1850 dazu an, Verbrecher aus der Halbinsel auf die Inseln auszulagern. So wurden sie vor allem auf die weltbekannte Gefängnisinsel Alcatras gebracht, wobei die Hochsicherheitsanlage erst um 1960 wieder aufgelöst wurde. 

Das Klima in San Francisco

  • Sie können es sich wahrscheinlich schon denken: Durch ihre Lage an der Pazifikküste herrscht in der viertgrößten Stadt Kaliforniens vor allem mediterranes Klima. Konkreter hat San Francisco sein Wetter dem kühlen Kalifornienstrom zu verdanken, der im Norden in den Pazifik mündet. Wollen Sie zur Sommerzeit die Belle of the Bay besuchen, so können Sie also mit nur gemäßigten Temperaturen, dafür aber regenfreien Tagen rechnen. Wollen Sie unbedingt Hitze genießen, so sollten Sie um Oktober herum anreisen - in San Francisco ist es dann am wärmsten.
  • Wenn Sie nicht auf Regen stehen, sollten Sie von einer Anreise im Winter absehen. In den winterlichen Monaten regnet es in der Metropole nämlich recht viel, wenn der Winter an sich auch als eher milder Winter zu bezeichnen ist. Die ganzjährig gemäßigte Temperatur ist dabei übrigens insofern durch das Meer zu erklären, weil sich eine derart weite und dichte Fläche nur langsam stark erwärmt oder abkühlt. 
  • Ein letzter Wetterfakt, den Sie zu San Francisco wissen sollten: Am Morgen hat es meist dichten Nebel in der Hafenstadt. Das kommt daher, dass der Einfluss des kalten Kalifornienstroms die warme Luft abkühlt, die direkt vom Meer kommt. 

Zuletzt sollten Sie sich vor den regionstypischen Erdbeben in Acht nehmen: So kommt es gerade in San Francisco oft zu solchen, da die Stadt auf der San-Francisco-Erdbeben wurde durch einen Bruch in der San-Andreas-Verwerfung liegt, die seit dem großen San-Francisco-Beben zu Anfang des 20. Jahrhunderts stark gerissen ist. Beachten Sie also Katastrophenwarnungen und im Falle eines Falles die vorsorgenden Verhaltensregelungen im Falle eines Bebens. 

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