Salbeitee ist aus der Kräuterküche nicht mehr wegzudenken. Bekömmlich und wohltuend ist er besonders für den Hals. Bei Erkältungen bringt Sie der Tee ganz schön ins Schwitzen. Da sollten Sie aber einige Dinge beachten.
- 30.12.2011 Iris Gödecker
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Salbei - Wissenswertes über die Heilpflanze
- Der Salbei kommt aus dem Mittelmeerraum. Er kann aber auch sehr gut hier gedeihen. Die richtige Stelle kann durchaus ein sonniges Plätzchen sein. Er wuchert dann im Garten über viele Quadratmeter.
- Besonders bei Halsentzündungen oder Halsschmerzen kann er helfen. Er wird aber auch gerne bei Magen- und Darmschmerzen getrunken, wenn sie durch Entzündungen entstanden sind.
- Gerade bei Erkältungen werden manche Menschen besonders schwitzen. Der Salbeitee hemmt den Schweiß.
- Warum wirkt Salbei? Das liegt an den ätherischen Ölen in der Pflanze. Sie wirken antiseptisch und desinfizierend. Keime und Bakterien werden abgetötet. Die ätherischen Öle bestehen aus Rosmarinsäure, Salvin und Cirsimaritin und können die Bakterien abtöten. Die Rosmarinsäure wirkt entzündungshemmend und die ätherischen Öle entzündungslindernd und beruhigend.
- Auch äußerlich wird Salbei gerne verwendet. Schweißfüße können verringert werden, da Schweißfüße durch Bakterien entsteht.
Darauf sollten Sie bei Verwendung achten
- Verwenden Sie für den Salbeitee entweder getrocknete oder frische Blätter beispielsweise aus der Apotheke oder dem Reformhaus.
- Bei Stress, Entzündungen, Heiserkeit aber auch Durchfall und Blähungen sowie übermäßiges Schwitzen kann die Pflanze helfen.
- Übergießen Sie die Blätter mit heißem Wasser und lassen Sie zehn Minuten ziehen. Danach seihen Sie die Blätter ab und lassen den Tee etwas abkühlen, bis er getrunken werden kann. Sie können auch damit gurgeln.
- Wichtig ist aber die Tagesdosis nicht zu überschreiten: sechs Gramm für einen Erwachsenen. Da Salbei auch auf den Stoffwechsel eingreifen kann, sollten Menschen mit zu niedrigem Blutdruck, Stillende oder Schwangere den Tee gar nicht trinken.
Falls Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie Ihren Hausarzt fragen. Bevor Sie den Tee einnehmen, ist ein Check-up bei Ihrem Arzt auch sinnvoll.