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Salbei - die Staude pflegen

Salbei kann schön groß werden und viele Blätter tragen. Bei guter Pflege blüht die Staude sogar zweimal im Jahr. Und dabei brauchen Sie nur auf ein paar wenige Dinge achten.

Salbei macht Freude.
Salbei macht Freude.

Was Sie benötigen:

  • Gartenplatz oder Blumentopf
  • humose und sandig-kiesige Erde
  • Gartenschere

Salbei - schön und aromatisch

  • Stauden gehören zu den besonders wichtigen Gewächsen in einem fruchtbaren und vielfältig angebauten Garten. Nicht nur der Mensch, sondern auch die Insekten schätzen sie.
  • Wer den Garten-Salbei (Salvia nemorosa) kennt, weiß um die aromatische Kraft seiner ätherischen Öle. Neben der Verwendung für heilende Tees, eignet sich sein Laub hervorragend für die Zubereitung exquisiter Pastagerichte. Beispielsweise dünsten Sie einfach einige frisch gepflückte Blätter in Butter an und mischen das Ganze unter die Nudeln. Fertig ist ein äußerst delikates und gesundes Essen.
  • Der Anbau der Staude gelingt unkompliziert in Töpfen, Kübeln und direkt im Beet. Da sie sogar winterhart ist, kann sie auch ganzjährig im Freiland bleiben. Dennoch sollten Sie die Pflanze verwöhnen.

Die Staude pflegen

  • Setzen Sie den jungen Salbei an einen geschützten, sonnigen bis vollsonnigen Platz und achten Sie auf einen mäßig trockenen Boden. Am besten wächst sie in einem lockeren und nährstoffreichen Untergrund mit einer humosen und sandig-kiesigen Erde.
  • Damit die Pflanze buschig wird, schön blüht und seine angedachte Größe bis zu 50 cm erreicht, braucht sie einen mutigen Schnitt zur rechten Zeit. Schneiden Sie die Zweige im Juni/Juli um ein Drittel zurück und die Staude wird es Ihnen mit einer zweiten Blüte danken. Verwöhnen Sie ihn mit Dünger und Wasser.
  • Der zweite Schnitt erfolgt, indem Sie die Blütenstängel im Herbst auf circa 10 cm über dem Pflanzboden kappen.  
  • Zur Vermehrung bringen Sie im Frühjahr frisches Saatgut aus. Sie können natürlich auch Stecklinge setzen. 

Salbei eignet sich hervorragend als sommerblühende Staude neben Rosen, an Hängen und natürlich im Kräutergarten. Am besten wirkt er, ähnlich dem Lavendel, wenn mehrere Pflanzen nebeneinander stehen.

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