Salbe gegen Verspannungen selber machen

Salben können selbst hergestellt werden. Salben können selbst hergestellt werden.
Salben kann man nicht nur in der Apotheke kaufen, sondern sie können auch selbst hergestellt werden. Verspannungen, Muskelkater und Muskelschmerzen können zum Beispiel mit selbstgemachten Salben schnell gelindert werden.
Bianca Koring
08.04.2011 Bianca Koring
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • 50 g Lanolin
  • 30 g Sheabutter
  • 15 g Ölmischung aus Avocadoöl, Distelöl und Johanniskrautöl
  • 8 Tropfen Wacholderöl
  • 6 Tropfen Rosmarinöl
  • 9 Tropfen Lavendelöl
  • 5 Tropfen Lorbeeröl
  • 5 Tropfen Pfefferminzöl
  • Becherglas
  • Löffel
  • Schmalz
  • Beinwellwurzel
  • Salbengefäß

Salbe auf Lanolinbasis

Salben, die auf Lanolinbasis beruhen, eigenen sich besonders gut bei der eigenen Herstellung von Salben. Ätherische Öle können in die Salbengrundlage ganz leicht eingearbeitet werden.

  1. Zur Herstellung der Salbe auf Lanolinbasis sollten Sie zunächst die Mischung der verschiedenen Öle aus Avocadoöl, Distelöl und Johanniskrautöl in ein Becherglas geben und anschließend das Lanolin hinzufügen.
  2. Schmelzen Sie diese Mischung nun vorsichtig in einem heißen Wasserbad.
  3. Wenn die Mischung geschmolzen ist, können Sie die Sheabutter hinzufügen.
  4. Ist diese ebenfalls geschmolzen, können Sie je nach Anwendungsgebiet verschiedene Wirkstoffe hinzufügen.

Falls Sie nicht so viel Zeit zur Verfügung haben, können Sie sich auch die Basis in der Apotheke anfertigen lassen.

Wirkstoffe gegen Verspannungen

Nachdem Sie nun die Grundlage Ihrer Salbe auf Lanolinbasis hergestellt haben, können Sie Wirkstoffe gegen Muskelschmerzen, Muskelkater und Verspannungen hinzufügen.

  1. Geben Sie also nacheinander die angegeben Mengen an Wacholderöl, Rosmarinöl, Lavendelöl, Pfefferminzöl und Lorbeeröl zur Lanolinbasis.
  2. Verrühren Sie die Salbe gut und reiben Sie die schmerzenden Stellen damit ein.

Weitere Salbe gegen Verspannungen

Beinwellsalbe hilft ebenfalls bei Verspannungen beziehungsweise Muskelschmerzen.

  1. Dazu können Sie zunächst etwas Schmalz erwärmen und anschließend die Wurzel des Beinwellkrauts darin für 1 Stunde ziehen lassen. Geben Sie die Wurzel allerdings stückchenweise in das Fett.
  2. Nach der Ziehzeit können Sie die Salbe durch Filterpapier geben, in ein Salbengefäß füllen und in den Kühlschrank stellen.
Diese Anleitung
Leser-Tipps (2) Ihren Tipp zur Anleitung schreiben
  • lili | 06.08.2011, 15:18

    Sie sollten beachten, dass solch eine Salbe nur eine bregrenzte Haltbarkeit hat. Am besten bewahren Sie sie vor Licht geschützt in einer luftdichten Dose auf. Außerdem müssen Sie sich überlegen ob es sich wirklich lohnt die Salben selbst herzustellen. Oft ist es günstiger sich diese fertig zu kaufen.

  • gast | 27.09.2011, 09:59

    es gibt konservierungsmittel wegen der haltbarkeit, auch ganz natürliche. am besten ist es aber sich nur die menge herzustellen die man in der nächsten zeit auch verbrauchen wird. und lieber mehrer kleine gefäße als ein großes. die kleineren kann man dann kühl und dunkel in geeigneten dosen lagern (vll sogar einfrieren?). und wie gesagt, nur die menge, die man in absebarer zeit auch verbrauchen wird. der platz, die hände (mit handschuhen) und das besteck müssen steril sein (soweit das eben in der eigenen wohnung geht). auch das gefäß in das die salbe später reinkommt. also ich hab mir was einfaches selbst hergestellt, in mengen die etwa nen monat halten. ich hab die dose nicht kühl gelagert und es hält den monat problemlos. ich hab eine kleine menge zitronensäure hinzugegeben, aber auch nur ne wirklich kleine

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