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Salatschädlinge - Informatives

Kaum ist der Setzling in der Erde, kommen die ersten Salatschädlinge und lassen ihn welken oder fressen ihn gar auf. Kennen Sie die Plagegeister, können Sie die richtigen Gegenmaßnahmen treffen.

Schnecken lieben Salat.
Schnecken lieben Salat.

Entweder welkt der Salat plötzlich, ist mit zahlreichen Krabblern besetzt, hat merkwürdige Muster und Farbtöne oder er ist ratzeputz weggefressen. Salatschädlinge können dem Gartenliebhaber das Leben ganz schön schwer machen. Resistente Sorten und wirksame Vorsichtsmaßnahmen sind die beste Methode gegen den feindlichen Angriff.

Nacktschnecken kommen bei Nacht

  • Sie gehören zu den wohl bekanntesten Salatschädlingen. Sie treten in Massen auf und kommen besonders gerne bei feuchtem Wetter und in der Nacht. Nachtschnecken vertilgen große Teile der frisch angelegten Salatbeete. Sie bevorzugen Jungpflanzen mit den zarten Blättern.
  • Erkennen können Sie den Besuch am Loch- oder Blattrandfraß, an fehlenden Blättern und an den schimmernden Schleimspuren auf Pflanzen und Erde. Die Salatschädlinge überwintern als Ei in der Erde.
  • Zur Vorbeugung sollten Sie darauf achten, dass alle Pflanzenteile nach der Ernte weggeräumt sind. Außerdem können Mischkulturen gegen die Feinde helfen. Locken Sie Schnecken besser nicht erst mit Bierfallen an. Für die Abwehr gibt es verschiedene Angebote im Gartenhandel.

Blattläuse sind auch Salatschädlinge

  • Blattläuse sind nicht selten am Salat zu finden. Sie besiedeln nicht nur die Pflanzen, sondern stechen in die Blätter und können dabei Viren übertragen.
  • Am besten beugen Sie ihnen mit der Wahl resistenter Pflanzensorten vor. 

Die Erdflöhe 

  • Die kleinen schwarzen oder gelb gestreiften Salatschädlinge erkennen Sie auch daran, dass sie bei Berührung springen. Zu sehen sind kleinlöchrige Fraßschäden an den Blättern.
  • Erdflöhe vertragen keine Trockenheit, also sollten Sie den Boden immer schön feucht halten. Ebenfalls kann eine Abdeckung der Pflanzen helfen. 

Der Sclerotinia ist ein Pilz

  • Er gehört zu den Salatschädlingen, die man schwer wieder los wird. Seine Dauersporen setzen sich im Boden fest.
  • Sie erkennen den Pilz daran, dass die äußeren Blätter auf einmal zu welken beginnen und abfallen. Der Pilz breitet sich immer mehr aus.
  • Sie erhalten Bekämpfungsmittel im Handel. Den Salat sollte man besser nicht essen.
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