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Rutschige Hallenschuhe - so können Sie sich helfen

Das Training in Hallen geht nur, wenn Sie Hallenschuhe haben, sonst würde der Boden leiden. Oft haben die Hallenschuhe sehr rutschige Sohlen, was beim Trainieren stört. So können Sie sich helfen.

Das Spiel kann zur Rutschpartie werden.
Das Spiel kann zur Rutschpartie werden.

Ursache für rutschige Schuhe in Hallen

  • Die Böden in Hallen sind sehr eben und glatt. Da kommen Sie auch mit normalem Schuhwerk leicht ins Rutschen. Die Böden haben diese Glätte meist, damit es zu keinem Abrieb von den Schuhen kommen kann, der Nachteil ist die geringe Bodenhaftung der Hallenschuhe. Rutschige Schuhe hängen meist auch vom Boden ab.
  • Oft sind die Böden in Hallen von einer feinen Staubschicht bedeckt. Diese wirkt wie ein Schmierfilm. Sie rollen quasi mit den Hallenschuhen auf den Staubpartikeln über den Boden. Stellen Sie sich vor, der Boden wäre mit einer Schicht von kleinen Kugeln bedeckt. Da finden Sie keinen Halt.
  • Viele Hallenschuhe haben dünne und sehr glatte Ledersohlen. Mit denen können Sie in Hallen kaum laufen. Sie rutschen, als ob Sie auf Eis währen.

Generell ist es so, dass neue Schuhe oft zu glatt sind. Aber auch ältere Schuhe können verspröden und dann wieder rutschiger werden.

So bekommen Sie mit Hallenschuhen guten Stand

Das können Sie gegen rutschige Hallenschuhe machen:

  • Bei neuen Hallenschuhen sind die Sohlen sehr glatt. Schleifen Sie die Sohlen mit grobem Sandpapier an. Sie können die Sohlen auch fest über einen Betonboden reiben. Reinigen Sie die Schuhe anschließend sehr gründlich, damit Sie keine Fremdkörper unter den Sohlen haben, die den Boden verkratzen können.
  • Diese Methode hilft auch bei Gymnastikschuhen, die eine dünne Ledersohle haben. Diese Sohlen sind bei neuen Schuhen rau, durch den Gebrauch werden die Sohlen glatt. Rauen Sie die Sohlen wie beschrieben auf. Bei Gymnastikschuhen sind solche mit Gummi- oder Synthetiksohlen meist zweckmäßige.
  • Hallenschuhe mit Stollen oder gröberen Profilen können Sie weniger rutschig machen, wenn Sie in die Sohlen Querrillen einfräsen oder einbrennen. Das geht recht gut mit einer Minibohrmaschine oder einer heißen Nadel.
  • Ältere Kunststoffsohlen neigen zum Verhärten, dadurch werden die Hallenschuhe rutschiger. Oft hilft es, wenn Sie eine dünne Schicht abschleifen.
  • Wenn es am Staub in der Halle liegt, gewöhnen Sie sich an, die Schuhsohlen zwischen durch immer mal wieder an den Strümpfen oder den Stulpen abzuwischen. Das entfernt den Staub und lädt die Sohlen leicht auf. So sind diese weniger rutschig.

Gebräuchliche Methoden mit Vorsicht zu genießen

Die folgenden Methoden helfen nur kurzfristig und können, wenn Sie erwischt werden, zu einem Hallenverbot führen, weil Sie damit den Boden der Halle schädigen können:

  • Sie können Sie rutschige Hallenschuhe mit Cola, Limo oder Zuckerwasser klebrig machen. Da diese Stoffe vom Boden bei der normalen Reinigung abgehen, wird das manchmal toleriert.
  • Haarspray, Baumharz oder Haargel hilft nur für kurze Zeit. Diese Mittel werden nicht toleriert. Verzichten Sie lieber auf die Methode.
  • Oft wird auch Handballwachs empfohlen, das aber in den meisten Hallen nicht gerne gesehen wird, auch wenn es mit Spezialmitteln leicht entfernt werden kann.
  • Ganz verwegene behandeln die Sohlen sogar mit Urin. Das ist eklig und wird kaum toleriert werden.
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