So gelingt die Rückkehr in die GKV als Nichtversicherter

  • Sie sollten wissen, dass wenn Sie ein Nichtversicherter sind und zuletzt in einer gesetzlichen Krankenversicherung waren, dass Sie dann in einer gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden können.
  • Ein Nichtversicherter wird wieder in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen, wenn dies seine letzte Krankenversicherung war, bevor der Versicherungsschutz aufgehört hat.
  • Falls Sie aus der GKV ausgetreten sind, weil Sie Ihre Krankenkassenbeiträge nicht mehr zahlen konnten, so können Sie für die offenen Beiträge eine staatliche Bezuschussung erhalten. Voraussetzung ist, dass Sie die Beiträge nicht selbst tilgen können.
  • Wenden Sie sich direkt an Ihre GKV und lassen Sie sich hinsichtlich einer Rückkehr umfassend beraten, dort können Sie erfahren, ob Ihnen ein staatlicher Zuschuss über noch offene Beiträge gewährt werden könnte.
  • Ein Unterschied gilt, wenn Sie als Nichtversicherter zuletzt in einer privaten Krankenversicherung waren und eine Rückkehr anstreben. Dann wenden Sie sich an Ihren letzten Versicherer, der muss Sie dann wieder versichern und wird Ihnen den Basistarif geben. Sie sind hier ebenso berechtigt, einen staatlichen Zuschuss zu bekommen, wenn Ihre Mittel nicht ausreichen, um den Beitrag zu bezahlen. Wer hingegen den Basistarif vermeiden will, da ihm die Leistungen nicht ausreichen, so kann er den normalen Tarif wählen, der hingegen etwas teurer ist.

Wissenswertes über die Versicherungspflicht

  • Beachten Sie, dass in Deutschland die GKV eine Pflichtversicherung ist. Jeder Bürger muss mindestens in der GKV sein.
  • Sind Sie Nichtversicherter, so werden Sie wieder in Ihrer letzten Krankenversicherung aufgenommen, eine Rückkehr ist nach der Gesundheitsreform möglich. Diese Rückkehr ist für Sie auch wichtig, da Sie sonst ärztliche Behandlungskosten selbst tragen müssen.
  • In Deutschland sind 90 % der Bevölkerung lediglich in der GKV.  Die Privatversicherten sind eindeutig in der Minderheit.
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