Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Phänomen, welches auf verschiedene Ursachen zurückzuführen ist. Viele Rückenprobleme können durch korrekte und bewusste Bewegungen vermieden werden. Beim Springen auf dem Trampolin ist dies besonders wichtig.
10.06.2011
Christoph Eydt
Rückenschmerzen beim Springen lindern
- Zunächst ist es wichtig, die eigene Körperhaltung zu überprüfen. Am besten ist es, wenn Sie sich locker und entspannt hinstellen und jemanden, den Sie gut kennen, fragen, ob er Ihren Stand beobachten kann. Alternativ können Sie sich vor einem Spiegel selbst kontrollieren.
- Sie sollten so gerade wie möglich stehen. Die Schultern dürfen dabei nicht hängen und nicht angezogen sein. Das Becken muss locker hängen und sollte nicht nach vorne bzw. nach hinten gedrückt werden. Der Rücken muss aufrecht sein, Ihre Wirbelsäule gerade.
- Rückenschmerzen entstehen häufig aufgrund von Fehlhaltungen und ungünstigen Belastungen. Beim Springen können beide Faktoren zusammenwirken und somit Rückenschmerzen begünstigen.
- Wenn Sie auf dem Trampolin springen, achten Sie darauf, Ihren Körper gerade zu halten. Es ist sehr wichtig, dass Ihr Körper aufrecht bleibt, damit Sie den Sprung ordentlich abfedern können.
- Arbeiten Sie mit Ihrem gesamten Körper. Wenn Sie hochspringen, soll Ihr gesamter Körper hochspringen, wenn Sie fallen, soll Ihr kompletter Körper fallen.
- Dies erreichen Sie, indem Sie bewusst darauf achten, wann Sie welches Körperteil bewegen. Beim Hochspringen sollten Sie zum Beispiel gerade in die Hocke gehen, sich abstützen und dann aufrecht nach oben springen. Beim Landen gehen Sie mit der Bewegung mit, das heißt auch wieder aufrecht nach unten.
- Vermeiden Sie es, auf dem Trampolin zu stürzen. Gehen Sie stets kontrolliert nach unten.
- Bevor Sie auf dem Trampolin üben, können Sie die Sprungtechniken auf einer nicht-federnden Oberfläche ausprobieren, um sich selbst zu kontrollieren.
- Lernen Sie das „richtige“ Fallen, um Verletzungen zu vermeiden. Die Fallschule bietet eine gewisse Sicherheit und ermöglicht ein weitgehend sicheres Aufkommen des Körpers nach einem Fehlsprung. Aber auch dies hat Grenzen.
- Achten Sie auf Ihre Atmung. Versuchen Sie, Ihre Atmung dem Sprungrhythmus anzupassen und vermeiden Sie Pressatmung.
- Testen Sie Ihre Möglichkeiten durch ein bewusstes Hüpfen. Wann beginnen Ihre Rückenschmerzen? Mit welcher Bewegung steht der Schmerz in Verbindung?

