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Rote Hände vom Spülen - so schützen und pflegen Sie sie

So paradox es klingt: Wasser trocknet die Haut aus. Kommen dann beim Spülen noch reinigende Substanzen hinzu, laugen diese die Hände ganz besonders aus. Insbesondere im Winter haben Sie deshalb mit roten und rissigen Händen zu kämpfen. Was können Sie dagegen tun?

Tragen von Haushaltshandschuhen beim Spülen ist eine hilfreiche Option.
Tragen von Haushaltshandschuhen beim Spülen ist eine hilfreiche Option.

Manche Spülmittel-Hersteller versprechen in Ihrer Werbung, dass die verwendeten Substanzen derart schonend zur Haut sind, dass keine Gefahr von roten Spülhänden besteht. Dies ist leider nur die halbe Wahrheit. Befänden sich ausschließlich hautfreundliche Substanzen im Spülmittel, wäre deren Reinigungskraft gleich Null.

So schützen Sie Ihre Hände beim Spülen

  • Den Ratschlag, gegen rote Hände beim Spülen Haushaltshandschuhe zu tragen, haben Sie vermutlich schon öfter gehört. Was auch immer der Grund dafür ist, dass Sie Ihre Hände beim Spülen nicht auf diese Weise schützen, Sie sollten es dennoch versuchen. Verwenden Sie jedoch keine dicken Gummihandschuhe, sondern probieren Sie Einweghandschuhe aus. Diese sind extrem dünn und gefühlsecht. Vielleicht kommen Sie damit besser klar.
  • Kommen Handschuhe für Sie einfach nicht infrage, sollten Sie zumindest darauf achten, dass das Spülwasser nicht zu heiß ist. Stark verkrustete Geschirrteile werden auch in lauwarmem Wasser sauber, wenn Sie sie ein Weilchen einweichen. Mit heißem Wasser geht es zwar schneller, Ihre Hände werden jedoch besonders stark ausgelaugt.
  • Verwenden Sie nicht zu viel Spülmittel, sondern setzen Sie es sparsam ein. Je stärker die Lauge, desto mehr Fett entzieht es Ihrer Haut.

Pflegen Sie Ihre roten Hände mit Konsequenz

Vermutlich werden Sie insbesondere im Winter mit roten Händen zu kämpfen haben. Dennoch sollten Sie die Pflege Ihrer Hände auch im Sommer nicht vernachlässigen. So ist die Haut besser gewappnet für die kalte Jahreszeit.

  • Trocknen Sie Ihre Hände nach jedem Wasserkontakt sehr gründlich ab. Dies gilt nicht nur nach dem Spülen, sondern immer dann, wenn Sie sie gewaschen haben. Ist die Haut noch leicht feucht und muss sie an der Luft trocknen, wird dadurch mehr Feuchtigkeit als notwendig entzogen.
  • Cremen Sie Ihre Hände ganz konsequent nach jedem Kontakt mit Wasser ein. Damit Sie es nicht vergessen, sollten Sie nicht nur eine Tube, sondern gleich mehrere Tuben Handcreme kaufen und diese an allen Waschbecken in Ihrer Wohnung verteilen. Eine weitere Tube stecken Sie in Ihre Handtasche, damit Sie auch auf öffentlichen WCs Ihre gewaschenen Hände eincremen können.
  • Ist Ihnen die glitschige Creme auf den Handflächen zuwider, reiben Sie beim Eincremen nicht die Handflächen, sondern die Handrücken aneinander, denn bei roten Händen sind primär diese betroffen. Zusätzlich können Sie Ihre Handflächen noch mit einem Papiertuch "entfetten".
  • Tragen Sie im Winter nach Möglichkeit immer Handschuhe, wenn Sie nach draußen gehen. Die Kälte tut roten Händen nicht gut.
  • Gönnen Sie Ihren roten Händen hin und wieder eine extra Pflege, indem Sie sie in lauwarmem Olivenöl baden und danach Baumwollhandschuhe drüberziehen. Wenn Sie es aushalten, tragen lassen Sie die Handschuhe über Nacht an. Das Ergebnis ist eine seidenweiche Haut am nächsten Morgen.

Wenn Sie mit dieser konsequenten Pflege Erfolg haben, dürfen Sie Ihre Hände dennoch nicht vernachlässigen. Sicherlich können Sie dann das dauernde Eincremen ein wenig reduzieren, die anderen Maßnahmen - wie gründliches Abtrocknen oder Tragen von Handschuhen im Winter - sollten Sie jedoch beibehalten.

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