- 08.09.2011 Gerd Weichhaus
So ist der optimale Rostschutz gesichert
Schlecht behandelte Unfallschäden sind eine der Hauptursachen für Rostbefall an Fahrzeugen. Ersatzteile der Karosserie, welche wegen eines Unfalls ausgewechselt wurden, besitzen niemals den gleichen Rostschutz, wie er vom Hersteller beim Zusammenbau des Autos gewährleistet wird. Daher sollte schon beim Kauf eines Gebrauchtwagens darauf geachtet werden, ob eventuelle Unfallschäden in einer Fachwerkstatt repariert wurden.
- Besonders bei ausgewechselten Karosserieteilen wegen eines Unfallschadens ist der Rostschutz enorm wichtig für den Werterhalt des Fahrzeugs. Ersetzte Teile der Karosserie haben in der Regel nicht die gleiche Konservierung, wie man sie bei Teilen des Fahrzeugs kennt, welche original sind. Daher müssen diese Karosserieteile beim Rostschutz ganz besonders bedacht werden.
- Gibt es am Fahrzeug Lackabsplitterungen durch Beulen oder Kratzer, welche bis auf das blanke Metall gehen, so muss vor der Versiegelung mit Rostschutz der alte Lack sowie eventuelle Roststellen restlos entfernt werden, bevor neue Rostschutzfarbe aufgetragen wird.
- Verwenden Sie Rostschutzfarbe, welche nicht in zu starkem Kontrast zur Lackfarbe steht. Bei weißem Lack zum Beispiel sollte statt braunem Lack besser hellgrauer Rostschutzlack verwendet werden. Dieser wird auch bei Ersatzteilen für die Karosserie aufgetragen.
- Wird ein Karosserieteil angeschweißt, so sollten die Schweißnähte nach dem Auskühlen ebenfalls großzügig mit Rostschutz versehen werden. Dies gilt zum Beispiel für Kotflügel.
- Das Lackieren sollte erst nach vollständig getrockneter Rostschutzfarbe erfolgen.