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Rost an Autos - so beheben Sie das Problem

Wenn sich Rost an Autos zeigt, hat die schützende Schicht über dem Metall, die eigentliche Farbe und der Klarlack, einen Schaden genommen. Es findet eine Reaktion zwischen Metall, Sauerstoff und Wasser statt, welche sich als Rostbildung zeigt. Dieses Problem kann mit etwas Aufwand langfristig behoben werden.

So weit sollte es nicht kommen.
So weit sollte es nicht kommen.

Was Sie benötigen:

  • Schleifpapier 120
  • Nassschleifpapier 400
  • Metall-Spachtelmasse
  • Glasfaser-Spachtelmasse
  • Spachtel
  • Grundierung
  • Wagenfarbe
  • Klarlack

Vorbereitungen für das Entfernen von Rost

  • Um den Rost an Autos zu beseitigen, empfiehlt es sich, kleinere Roststellen als Erstes mit Klebeband einzukreisen. Am besten eignen sich solche Klebebänder, welche auch für Malerarbeiten verwendet werden.
  • Mit dem Abkleben rund um die Rostfläche wird verhindert, dass beim Abschleifen der intakte Lack beschädigt wird. Für großflächige Roststellen erübrigt sich dieser Schritt, da hier am besten das komplette Bauteil des Fahrzeuges, zum Beispiel der Kotflügel, neu lackiert werden sollte.

Autos Schritt für Schritt Abschleifen

  1. Mit einem Schleifpapier mit 120iger Körnung wird der Rost an Autos komplett abgeschliffen. Wichtig ist, dass auch die kleinste Roststelle nicht mehr zu sehen ist, da dieser sich sonst unter der reparierten Schicht weiter bildet.
  2. Mit Pressluft wird die geschliffene Stelle nun abgeblasen, um auch feinste Staubpartikel zu entfernen. Je nachdem wie groß die Fläche ist oder ob der Rost sich bereits komplett durch das Metall gefressen hat, wird als Nächstes mit Füllspachtel oder mit glasfaserhaltiger Spachtelmasse das durch den Schleifprozess entstandene Loch aufgefüllt. Achten Sie hier darauf, dass Sie nicht zu viel Spachtelmasse verwenden, weil diese anschließend wieder weggeschliffen werden muss.
  3. Nachdem die Masse getrocknet ist, beginnen Sie wieder mit dem Schleifen. Für die Prüfung, wie viel noch abgeschliffen werden muss, streichen Sie immer wieder mit der Handfläche über die Fläche. So stellen Sie Unebenheiten fest, die noch abgetragen beziehungsweise nachgespachtelt werden müssen. Der letzte Schleifgang ist das Schleifen mit 400er Nassschleifpapier, welches um einen Schleifblock gespannt wird, damit eine gerade Schleiffläche entsteht.
  4. Nach dem Trocknen der bearbeiteten Stelle wird eine Grundierung aufgesprüht. Sobald die Grundierung getrocknet ist, wird wieder mit dem feinen Nassschleifpapier kurz angeschliffen, um Unebenheiten zu beseitigen. Ist die Stelle wieder vollkommen trocken und staubfrei, kann nun mit der Lackierung begonnen werden.
  5. Nach der vorgeschriebenen Trocknungszeit sprühen Sie als letzte Schutzschicht noch den Klarlack auf. Ist auch dieser vollkommen getrocknet, polieren Sie die Stelle noch, damit eine einheitliche Glanzgestaltung erreicht wird. Das Polieren kann mit einer Poliermaschine oder per Hand erledigt werden, wobei es mit der Maschine einfacher, schneller und vom Ergebnis her gesehen besser geht.
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