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Rosmarin überwintern - so klappt's

Bekannt ist der Rosmarin auch als Antons-, Braut- oder Weihrauchkraut. Das Küchengewürz ist jedoch nicht nur eine aromatische Verlockung, sondern hat ebenso gesundheitsfördernde Aspekte, zum Beispiel bei rheumatischen Erkrankungen. Seine positiven Eigenschaften entfaltet der Rosmarin besonders gut, wenn er frisch ist, ob aus dem Garten oder vom Balkon. Er bevorzugt steinige Böden, die durchlässig sind und humusarm. An sonnigen und warmen Plätzen wächst er besonders gut. Kein Wunder, dass Rosmarin heftigen Wind, Bodenfrost, Eiseskälte und Dauerregen nicht besonders mag. In der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich deshalb, den Rosmarin zu überwintern.

Lieber überwintern: Rosmarin reagiert empfindlich auf Kälte.
Lieber überwintern: Rosmarin reagiert empfindlich auf Kälte.

Was Sie benötigen:

  • Topf
  • Abdeckfolie
  • Holzleisten

Kühles und helles Plätzchen zum Überwintern

  1. Rosmarin mag weder extreme Kälte noch starke Regenfälle. Damit Sie den Rosmarin überwintern können, sollten Sie ihn, wenn möglich, von vornherein in einem Topf pflanzen. So können Sie den Rosmarin im Winter ins Haus holen.
  2. Es empfiehlt sich, den Rosmarin solange draußen stehen zu lassen, wie es die Temperaturen erlauben. Rosmarin überwintern Sie idealerweise an einem 5 bis 10°C kühlen und hellen Ort.
  3. Sinken die Temperaturen unter Null, sollten Sie den Rosmarin ins Haus beziehungsweise in die Wohnung nehmen. Stellen Sie ihn an ein kühles (bis 10°C) und helles Plätzchen. Steigen die Temperaturen wieder in den Plus-Bereich, kommt der Rosmarin raus.
  4. Achten Sie darauf, dass der Rosmarin nicht allzu großen Temperaturunterschieden ausgesetzt ist.

Rosmarin im Freien überwintern

  1. Mittlerweile gibt es zahlreiche Rosmarin-Sorten, die winterfest sind und die Sie im Garten pflanzen und überwintern können.
  2. Beachten Sie: obwohl winterfester Rosmarin widerstandsfähiger ist, kann es sein, dass er die kalten Temperaturen dennoch nicht verträgt.
  3. Pflanzen Sie ihn von vornherein möglichst an einen Wind geschützten Platz, am besten vor eine Wand, die Wärme speichert.
  4. Achten Sie auch darauf, dass der Rosmarin genügend Sonnenlicht erhält.
  5. Der Boden sollte luftdurchlässig und locker sein mit einem Anteil Sand oder Kies.
  6. Um den Rosmarin zu überwintern, können Sie ihn mit einer Schutzhaube versehen, die Sie aus Holzleisten und lichtdurchlässiger Abdeckfolie basteln.
  7. Das Grundgerüst sollte den Rosmarin überragen. Sparen Sie an der unteren Seite der Haube die Abdeckfolie aus, um die Folienhaube über den Rosmarin stülpen zu können. So ist Ihr Rosmarin vor Sonne, Regen und Wind geschützt.
  8. Was Sie unter Umständen jedoch nicht verhindern können, ist Staunässe oder Bodenfrost. Rosmarin überwintern Sie in der Regel nur dann erfolgreich im Freien, wenn der Winter mild ist.
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