Was Sie benötigen:
  • Rosmarin
  • Schnur
  • Backofen

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Methoden, Rosmarin zu trocknen. Das Lufttrocknen sollte bei konstant hohen Temperaturen über 20 Grad vollzogen werden, deshalb ist dies in unseren Breitengraden schwierig und höchstens im Hochsommer möglich. Für alle, die es später machen wollen, gibt es jedoch eine andere Möglichkeit, nämlich das Trocknen im Backofen. 

Rosmarin an der Luft haltbar machen

  • Zunächst sollten Sie sich bewusst sein, dass Kräuter sehr empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Druck sind. Deshalb sollten Sie nach dem Ernten die Kräuter sofort weiterverarbeiten, in diesem Falle trocknen, um das Aroma vollständig zu erhalten. 
  • Nach dem Ernten, das Sie so machen, dass Sie größere Äste des Rosmarins abschneiden, binden Sie mehrere davon zu einem Büschel zusammen und hängen diese an einem luftigen Trockenort auf, an dem durchgängig Temperaturen zwischen 21 und 27 Grad herrschen. Eine volle Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. 
  • Wenn Sie merken, dass das Rosmarin vollständig getrocknet ist, hängen Sie die Büschel ab, entfernen die einzelnen Kräuter-Blätter des Rosmarin vom Stängel und verarbeiten die Kräuter je nach Bedarf weiter. 

Kräuter im Backofen trocknen

  • Sie können Rosmarin auch im Backofen trocknen. Hierzu legen Sie auf einem Rost oder einem Backblech Backpapier aus und bestücken dieses mit Rosmarin. Entweder noch am Stängel oder schon abgemacht. 
  • Stellen Sie den Backofen bei Heißluft auf 40 Grad ein und trocknen Sie bei dieser Temperatur den Rosmarin für etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde. Danach verfahren Sie wie beim Lufttrocknen. 
  • Die schonendere Variante ist natürlich das Lufttrocknen, in unseren Breitengraden ist dies aber sehr schwierig und daher sollten Sie vor allem im Herbst den Rosmarin lieber im Backofen trocknen.